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Hochzeit auf der Konradsburg

Anke Brandt
Hochzeit auf der Konradsburg

Novelle, Paperback, Verlag Romantruhe, September 2019, 100 Seiten, 8,95 Euro, ISBN: 9783864735844
www.romantruhe.de

Kurzinhalt:
Bei ihrem ersten Besuch der kleinen Konradsburg in der Nähe von Aschersleben verliebt sich Judith, ein begeisterter Mittelalter-Fan, sofort in die alten Gemäuer und beschließt, dass sie nur dort den Bund der Ehe eingehen möchte. Fünf Jahre später ist der Tag gekommen, doch er verläuft dann ganz anders, als sie ihn sich vorgestellt hat. Die Seelen der Toten rufen nach ihr und bereiten ihr körperliches Unbehagen, bis sie sich ihnen in Weiterlesen →

Eugène François Vidocq

Die zwei Gesichter des Eugène François Vidocq, dem weltweit ersten Privatdetektiv

Wenn man Les Miserables kennt, dann hat man Eugène François Vidocq nicht nur einmal, sondern zweimal in Erinnerung, und zwar als Jean Valjean, den reformierten Verbrecher, und als Polizeikommissar Javert. Warum wurde diesem Mann, der heute außerhalb der frankophilen und polizeilichen Geschichtskreise fast unbekannt ist, von Victor Hugo in seinem klassischen historischen Roman, der im Frankreich des 19. Jahrhunderts spielt, zweimal die Möglichkeit gegeben, in Szene gesetzt zu werden?

Vidocq war so einflussreich, dass Edgar Allan Poe seinen Detektiv C. Auguste Dupin im Klassiker Der Doppelmord in der Rue Morgue auf ihn stützte. In einem plötzlichen Anfall von Gereiztheit Weiterlesen →

Daniel Holbe – Sühnekreuz

Daniel Holbe – Sühnekreuz

Sabine Kaufmann arbeitet als Kriminaloberkommissarin der Mordkommission in Bad Vilbel und sorgt seit längerer Zeit für Ihre Mutter, Hedwig Kaufmann, die mehrere Psychiatrieaufenthalte hatte, an einer Psychose leidet und nicht mehr allein klarkommt.

Als Sabine an einem Freitag nach Hause kommt, ist ihre Mutter nicht da, die an diesem Tag von einem Pfleger aus der Klinik nach Hause gebracht werden sollte, weil Sabines Dienststellenleiter, Konrad Möbs, der ihre Abteilung sehr gern schließen möchte, sie zu einem Gespräch geladen hatte.

Sabine merkt, dass ihre Mutter zu Hause gewesen ist, das Haus dann aber wieder verlassen hat. Dies kommt der Polizistin merkwürdig vor, weil Hedwig seit langer Zeit die Wohnung nie allein verlässt und nirgendwo allein hingeht. Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 52

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

52. Der schwere Hund zu Lübeck

Mitte Oktober 1687 ließ sich in eines Schiffers Haus zu Lübeck ein Gespenst vernehmen, welches die Gläser in Stücke schlug, den Leuten nachts die Decken vom Leib und das Bett unterm Leib wegrückte und viel andere Possen trieb, ohne jedoch jemanden ein Leid zuzufügen. Verschiedene Bürger und Fremde kamen in das Haus, konnten aber nichts sehen.

Nur einem kleinen Mädchen war der Spuk sichtbar, und es rief stets: »Sieh, sieh, da geht es und glotzt mich mit Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Ni-Ni-Wah

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Ni-Ni-Wah

m romantischen Ufer des Peoriasees, ungefähr an derselben Stelle, wo heute die gleichnamige Stadt steht, dehnte sich früher ein großes Indianerdorf aus, das lange Zeit als die Hauptniederlassung des kriegerischen Stammes der Peorier galt. Auf der anderen Seite des Sees wohnten die blutdurstigen Mackinah, die mit den Peoriern in beständigem Kampf und Streit lebten.

Nun traf es sich einst, dass der Sohn Pu-ah-nahs, des Peorier-Häuptlings, auf der Jagd die schöne Ni-Ni-Wah, die Tochter des Mackinah-Häuptlings, sah und ihre Liebe gewann. Seit jener Begegnung besuchten sie sich so häufig, wie es die wachsamen Augen der verfeindeten Rothäute zuließen, doch es dauerte nicht lange, so wurde den Weiterlesen →