Bau und Einrichtung von Burgen im Mittelalter – Teil VI
Der Saal wurde durch Kamine – Fiuwaram – erwärmt. Anfänglich begnügte man sich, irgendwo im Hause ein großes Feuer anzuzünden und es zu unterhalten, um sich daran zu wärmen. Als sich immer mehr die Privatbaukunst entfaltete, nahm auch der Ort, wo das Feuer unterhalten wurde, eine bestimmte architektonische Gestalt an und entwickelte sich als Kamin. Wir können ihn in Deutschland in reichen architektonischen Formen zum prunkvollsten Schaustück der Gemächer ausgestattet vom 11. Jahr-hundert an durch alle Stufen der Entwicklung der mittelalterlichen Baukunst verfolgen. Allein er konnte eine behagliche Wärme kaum im ganzen Gemach ausbreiten und war und blieb nur eine Stelle für das brennende Feuer, an dem man sich wärmte. Der Kamin hatte eine weite Öffnung, sein Mantel oder Sturz ragte wie ein Dach in das Zimmer hinein und wurde von zwei zierlichen Säulen mit Kapitälen getragen. Der Kaminschlot befand sich in Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 59
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
60. Goldwurz blutet
Ein Knabe aus dem Bistum Cameryk in Brabant kam zu Thomas, wehklagte und rief: »Oh, Herr, erbarmt Euch mein, denn mir ist Schreckliches widerfahren.«
Thomas stand verwundert darüber, denn er konnte nicht begreifen, was dem Knaben denn für Schreckliches begegnet sein mögen, und fragte ihn: »Dann sage mir bald und kühn, was ist denn das?«
Aus dem Wigwam – Die Seelenwanderung der Makah
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Die Seelenwanderung der Makah

ie Makah glauben, da alle Bäume, Fische, Vögel und sonstigen Tiere früher Indianer waren, die wegen ihres schlechten Lebenswandels diese Gestalten annehmen mussten. Die älteren Indianer sollen nämlich wie erzählt wird, solch schlechte und verdorbene Menschen gewesen sein, dass zuletzt zwei
Männer, Brüder der Sonne und des Mondes, auf die Erde kamen und die Verwandlungen vornahmen. Jene Männer hießen Hohuapbess, d. h. Leute, welche die Dinge verändern.
Der Seehund war einst ein berüchtigter Dieb, weshalb seine Arme gekürzt und seine Beine so fest an den Körper Weiterlesen
Geister-Schocker – Folge 17
Geister-Schocker – Folge 17
Der achtbeinige Tod
Nach einem Roman von Wolfgang Hohlbein
Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 15.04.2011, Audio-CD, ca. 56 Minuten, 6,99 EUR, ISBN: 9783940812742
Buch und Regie: Markus Winter
Musik, Sounddesign, Mix: Oliver Baumann, WinterZeit Studios
Zusätzliche Musik: Markus Winter, Kevin MacLeod
Oberhessisches Sagenbuch Teil 47
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
VII.
Werwolf, Zauberer, Teufel, Irrlichter, Seelen
Werwolf in Grünberg
Die bösen Menschen, welche sich in Werwölfe verbellen, sollen dies damit fertigbringen, dass sie einen Gürtel um sich schnallen, den ihnen der Teufel gegeben hat. In ihrem Ansehen unterscheiden sie sich von natürlichen Wölfen Weiterlesen


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