Aus dem Wigwam – Die Entdeckung der Oberwelt
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor
Die Entdeckung der Oberwelt
Eine Sage der Minnetari
ie Minnetari und alle anderen Indianerstämme wohnten zuerst im Inneren der Erde. Der Große Geist hatte sie dort untergebracht, weil er oben noch nicht alles für sie eingerichtet hatte. Im inneren der Erde lebten sie wie die Maulwürfe in einer großen Höhle, und nur sehr wenige hatten Menschengestalt. Die Paukunnawkut waren Hasen, die Delawaren Schildkröten und die Tuscarora, Sioux und andere waren Klapperschlangen; aber die Minnetari waren immer Menschen und der Teil ihrer Höhlenwohnung befand sich in der Nähe der Schneegebirge. Er wurde durch die Sonnenstrahlen, welche durch die zahlreichen Felsspalten drangen, erleuchtet, währenddessen die Wohnplätze der anderen Stämme gänzlich in Dunkel gehüllt waren. Ihr Leben war eintönig und traurig, da sie aber von keinem besseren Weiterlesen
Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 19
Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858
Neunzehntes Kapitel
Ein aufgebäumter Bär
Der Doktor war der Einzige, der keinen Teil am Gespräch nahm, weil er eine Strecke vorausgeritten war, um vielleicht einen Bach aufzusuchen und mit dem Wasser desselben den Inhalt seiner Jagdflasche zu mischen. Aber plötzlich sahen wir ihn auf seinem mageren Pferd zu Weiterlesen
Sherlock Holmes – Die neuen Fälle – 46
Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes in »Die neuen Fälle«
Fall 46
Für Königreich und Vaterland
Hörspiel, Krimi/Thriller, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 18.09.2020, CD, ca. 77 Minuten, 8,95 EUR, ISBN: 9783864734472
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Oberhessisches Sagenbuch Teil 72
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Die Rodmühle unter Höckersdorf
Vor Menschengedenken saß auf der Rodmühle unterhalb Höckersdorf ein blutarmes Bäuerlein, dem ging es hundsübel Jahr aus Jahr ein. Noch niemals im Leben war es eigentlich recht auf einen grünen Zweig gekommen. Die Kundschaft der Mühle nährte es nicht, die Gegend war gar wüst, wild und einsam und somit ging es immer mehr bergab mit seinen guten Tagen. Auf den meisten seiner Äcker wuchsen Dornen und Disteln, aber kein Korn. Die Gebäude bekamen Löcher am Dach- und Weiterlesen
Die Riffpiraten – Kapitel 17
Heinrich Klaenfoth
Die Riffpiraten
Verlag Albert Jaceo, Berlin, um 1851
Kapitel 17
St. Bethlehem
Das Zivil-Beschäftigungshaus in Mexiko war um die Zeit, von der Frau Mercurian redete, äußerst stark bevölkert. Es war in zwei Sektionen geteilt, welche eine die männlichen, die andere die weiblichen Individuen in sich schloss. Die erste Abteilung wollen wir hier nur angedeutet haben, über die andere indessen einige Bemerkungen machen.
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