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Das Versprechen der Gesetzlosen – Kapitel 10

Das Versprechen der Gesetzlosen
oder Der Überfall auf das alte Militärgefängnis
Kapitel 10

Belagert

So tödlich war das Ziel der Kavalleristen gewesen, als sie ihre Bleisalven auf die den Berg hinunterstürzenden Pferde schossen, dass die Tiere in ihrem irren Lauf schnell gestoppt wurden.

»Näher ran! Seid vorsichtig, Red ist ein sicherer Schütze!«, schrien die Verfolger, während sie über die Felsen sprangen und kletterten und sich beeilten, die Stelle zu erreichen, an der die Pferde gestürzt waren, bevor die Flüchtlinge, von denen sie annahmen, dass sie auf den Tieren ritten, die Gelegenheit hatten, im Unterholz Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 3 – Kapitel 1

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 3
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Erstes Kapitel

Gift

Die Ausführung des verbrecherischen und rachsüchtigen Planes der Lady Lake würde nach der von dem Lord Roos erlittenen Niederlage nicht lange aufgeschoben worden sein, hätte sich ihr Gemahl nicht entschlossen widersetzt. Dies mag überraschend erscheinen von einem Mann, der so gänzlich unter der Herrschaft seiner Frau war, wie Sir Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 101

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

132. Gib mir meinen Kopf wieder!

Ein sehr glaubhafter Mann, der zu Stendal Diakonus gewesen war, bezeugte als wahrhaftig die folgende Geschichte.

Ein Branntweinbrenner hatte sich die Hirnschale eines gehängten Diebes zu verschaffen gesucht, und zwar zu dem Ende, um den daraus gezogenen Spiritus unter den Branntwein zu mischen, welches man häufig tut, damit der Branntwein umso besser abgehe. Als er nun nachts mit seiner Destillation beschäftigt war, öffnete sich Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Moschup

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Noch vierzig Sagen
Mitgeteilt vom Navajohäuptling El Zol

Moschup

ie Wasserstraße, welche Rope1 vom Festland und den Nashawn-Inseln trennt, war früher lange nicht so breit, wie sie heute ist. Dafür aber war sie stürmisch, dass jenes Eiland unerreichbar war und daher unbekannt blieb. Häufig versuchten einige kühne Indianer, ihre Kanus durch die reißenden Wellen zu zwingen, aber es schien, als halte sie die unsichtbare Hand eines Manitu von dem ersehnten Ufer zurück. Auch erzählten sich die alten Leute, dass dort Hobbamock oder der Beherrscher der Bösen wohne und von dort aus Krankheiten, Tod und schreckliche Stürme in die Welt sende. Einige behaupteten sogar steif und fest, bei klarem Wetter Männer von baumhoher Natur auf der Jagd gesehen zu haben.

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Ein Ostseepirat Band 1 – Feurige Kohlen

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman
Erster Band
V.

Feurige Kohlen

Das Wetter tobte inzwischen weiter. Die Schiffe einander näher zu bringen, war dabei unmöglich. Dyk untersuchte deshalb zuvörderst den Raum der Jacht und fand, dass das Leck bedeutend, der Raum aber durch die Ladung so gefüllt war, dass man nicht zu dem Leck gelangen konnte. Er ließ deshalb Löcher in Weiterlesen →