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TSB John Sinclair – Folge 83

Geisterjäger John Sinclair
Maringo, der Höllenreiter

Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 026, 1988, 52:45 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar

Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Bill Conolly: Aart Veder, Spuk: Peter Joseph Schmitz, Herbie: Peter Hackenberger, Maringo: Gisbert Rüschkamp, Schwarzer Tod: Erwin Scherschel, tanzender Bär: Alfred Böckel u.a.

Synopsis:
Der Schwarze Tod hatte einen neuen Plan ausgeheckt, um mich zu vernichten. Er weckte den Höllenreiter aus seinem 1000-jährigen Schlaf. Mit ihm zusammen, stellte er mir eine raffinierte Falle …

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Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland – Teil 7

Oskar Wächter
Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland
Stuttgart, Verlag von W. Spemann, 1882
Zweite Abteilung
Die Hexenprozesse
Zweiter Abschnitt
Die Verfolgung

Schon die ersten christlichen Kaiser des Römischen Reichs bedrohten Zauberei in ihren Gesetzen mit der Todesstrafe. Sie hielten dies umso mehr für gerechtfertigt, als viele geheime Anhänger den heidnischen Kult – nachdem dieser verboten und unterdrückt worden war – unter dem Deckmantel der Zauberei fortsetzten.

Auch die ältesten deutschen Rechtsbücher, der Sachsenspiegel und der Schwabenspiegel, setzten auf Zauberei den Feuertod. Die Volksmeinung hielt es für unzweifelhaft, dass Menschen durch zauberische Mittel an Leben, Gesundheit, Hab und Gut geschädigt Weiterlesen →

Inspektor Pinson – 02

Inspektor Pinson
Nach den Texten, die 1907 in der illustrierten Volks-Familienzeitschrift MON BONHEUR erschienen sind
Wie starb Dmitri Tcherkow?
Von Jacques Bellême

Der Bahnhofsvorsteher nahm gerade mit dem Wachtmeister der Gendarmerie im Café des Voyageurs einen Aperitif zu sich, als sie Herrn Pinson vorbeigehen sahen. Niemand in der kleinen Stadt wusste, dass er Inspektor bei der Sûreté war, aber jeder kannte ihn, da er sozusagen jeden Sonntag regelmäßig zu Besuch kam, um seine hochbetagte Mutter zu sehen, die sich schon vor langer Zeit nach Mainville zurückgezogen hatte. Man wusste zwar, dass ihn seine Arbeit in Paris festhielt, aber das war auch schon alles. Jeder kannte und schätzte ihn, denn er war nicht arrogant, gab jedem freundlich die Hand und lehnte es nie ab, ein Getränk anzunehmen oder eines auszugeben.

Er ließ sich also nicht lange bitten, als der Bahnhofsvorsteher ihn einlud, sich an seinen Tisch zu setzen, und erkundigte sich auch gleich nach dem werten Befinden des Wachtmeisters Planteau und dessen Gattin.

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Band 1 – Buffalo Bill, der Grenzlandkönig – Kapitel 20

Die Geschichten von Buffalo Bill
Originelle Geschichten von Buffalo Bills Abenteuern
Nummer 1
Buffalo Bill, der Grenzlandkönig
Eine Geschichte von Daring Deeds

Kapitel 20

Der tolle Jäger

In dem Tal lagerte ein Kavalleriekommando – nur wenige Stunden nach der Schlacht, in der Danforth und seine Männer gefallen waren.

Die Sonne war noch nicht untergegangen, doch die Soldaten waren hart geritten. Daher war der Befehl, das Lager aufzuschlagen, früh ergangen, als das Kommando auf einen geeigneten Platz stieß. Der Kundschafter hatte gemeldet, dass der Hügelkamm vor Weiterlesen →

Der Western-Held Ronco: Gestoppt durch Urheberrecht

Der Western-Held Ronco: Gestoppt durch Urheberrecht

Wisst ihr, was im Wilden Westen tödlicher ist als eine Kugel? Ein Rechtsstreit. Der legendäre Scout Ronco, Held der Western-Serie, wurde gestoppt. Nicht von Banditen oder einem Sheriff – sondern vom deutschen Urheberrecht.

Wer in den 70er- und 80er-Jahren aufwuchs, kannte die Ronco-Hefte. Ronco war kein strahlender Held. Er war ein Gejagter in einer schmutzigen, rauen Welt. Das verdankten wir vor allem Dietmar Kuegler. Der am 3. Dezember 2022 verstorbene Autor schrieb die Serie und prägte ihr unverkennbares Gesicht. Er verpasste dem Groschenroman eine historische Authentizität, die selten war. Seine genaue Recherche und psychologische Tiefe hoben Ronco von anderen Publikationen seiner Zeit ab und bescherten der Serie eine treue Leserschaft, die über Jahrzehnte anhielt.

Die Figur Roncos selbst war ein Produkt der Zeit – in einer Ära, als Western-Hefte zum Massenmedium gehörten und Millionen von Exemplaren über die Ladentheken gingen. Kuegler verstand es meisterhaft, den Grenzgänger zwischen Zivilisation und Wildnis zu zeichnen, einen Protagonisten, der moralisch ambivalent war und gerade dadurch faszinierte.

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