Nick Carter – Ein fingierter Einbruch – Kapitel 4
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein fingierter Einbruch
Ein Detektivroman
Ein Stündchen beim Chef der Kriminalpolizei
Es hatte nur der Dazwischenkunft und freundlichen Zusprache Nick Carters bedurft, um die in dem jungen Policeman schlummernden Fähigkeiten zur Entfaltung und ihn selbst aus dem lethargischen Gemütszustand zu bringen, in welchen die Erkenntnis der verhängnisvollen Folgen seines dienstlichen Übereifers ihn versetzt hatten. Seine Überführung zum Polizeihauptquartier in einem geschlossenen Wagen wurde mühelos bewerkstelligt und Weiterlesen
Marc Hartkamp – Trisha
Trisha schreckte aus einem unruhigen Traum zurück in die Realität, blickte sich erschrocken in ihrem Zimmer um und zog sich ängstlich die Bettdecke bis zum Kinn hoch. Sie sah das geöffnete Fenster ihres Zimmers. Ein seichter, warmer Sommerwind wehte in den Raum, bauschte die Vorhänge sanft auf und sog sie abwechselnd leicht durch das Fenster hinaus. Vage Erinnerungen an ihren Traum erfüllten Trishas Gedanken. Da war ihr Vater gewesen. Er winkte sie lächelnd zu sich herüber. Nach dem frühen Tod ihres Vaters war nichts in ihrem Leben so, wie es früher einmal gewesen war. So glücklich und unbeschwert. Sie sehnte sich in diese Zeit zurück. Doch war dort in dem Blick ihres Vaters in ihrem Traum etwas falsch. Seine Augen wirkten starr und böse. Niemals hatte sie sich vor ihrem geliebten Vater fürchten müssen. Sie war seine kleine Prinzessin gewesen und so behandelte er sie auch. Ein wohliges Gefühl durchströmte Trisha, bei dem Gedanke an ihn. Aber sein böser Blick in ihrem Traum …
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Der Rabbi und der Kommissar – Du sollst nicht morden
Der Rabbi und der Kommissar – Du sollst nicht morden
Wie der Titel des Romans schon nahegelegt, ermittelt in dieser Geschichte, die in Frankfurt am Main spielt, ein jüdischer Rabbi namens Henry Silberbaum an der Seite eines deutschen Kommissars namens Berking.
Die Story beginnt damit, dass Henry Silberbaum für einen älteren Bewohner des Seniorenstifts, das er mit anderen zusammen betreut, tausend Euro auf der Trabrennbahn auf das Pferd Josephine M. setzt. Das Pferd ist Außenseiter, und der Rabbi denkt zuerst, als es weit zurückliegt, er habe das Geld verloren. Dann aber startet die Stute eine Aufholjagd, und am Ende gewinnt sie das Rennen. Der Rabbi ruft den alten Mann an, für die er gewettet hat, und teilt ihm mit, dass er vielleicht vierzigtausend Euro gewonnen hat.
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Kriminalakte 16 – Das Monster von Meran
Meran liegt in Südtirol im Etschtal, am Ufer der Passer. Die Stadt gilt seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Kurort und ist bekannt als Touristenhochburg. Anfang des Jahres 1996 jedoch erlangte sie durch einen Serienkiller, dessen Leben und Wirken sich bis heute in die Köpfe der Einwohnerschaft und in die Annalen der Südtiroler Kriminalgeschichte eingebrannt hat, eine zusätzliche, wenn auch traurige Berühmtheit.
In den nachfolgenden Zeilen wird das Protokoll über das Monster von Meran wiedergegeben.
Ferdinand Gamper wurde am 12. September 1957 geboren. Er wuchs in Kuens, am Eingang ins Passeiertal in unmittelbarer Nähe der Kurstadt, auf. Er arbeitete als Hirte in der Schweiz und als Vertreter für Bettwäsche. Bevor Gamper zum ersten Mal mordete, lebte er beinahe fünf Jahre lang in einer hergerichteten Scheune am Weiterlesen
Der Vampir – Die Zigeunerin
Hans Wachenhusen
Der Vampir
Eine Novelle aus Bulgarien, 1878
Die Zigeunerin
Wie oben geschildert, war Viktor Berzeks Eintritt in das Haus des reichen Jowan, eines jungen Abenteurers, der nicht besser, nicht schlechter als tausend andere, aber vor Tausenden den Vorzug eines ehrlichen, geraden Herzens besaß, mit dem er sich durch die Welt schlug. Ich erzähle hier Tatsachen, wie sie sich damals ereigneten. Viktor war der Sohn eines vor der Revolution sehr begüterten Mannes, der arm und hilflos dastand, als dieselbe zu Boden geschlagen, der ohne politische Überzeugung getan hatte, was von ihm verlangt wurde und selbst Weiterlesen




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