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Canyon Diablo – Gemeiner als Tombstone

Canyon Diablo – Gemeiner als Tombstone

Canyon Diablo, Arizona, entstand 1880 als Eisenbahnstation, als der Bau gestoppt wurde, bis eine Brücke über den Canyon gebaut werden konnte. Eine weitere Verzögerung wurde durch finanzielle Schwierigkeiten verursacht, sodass erst 1890 die Eisenbahnbrücke fertig gestellt wurde.

Der Canyon war zuvor von einem Soldaten namens Lieutenant Amiel Whipple 1853 benannt worden, als er ein derartiges Hindernis für seine 35th Parallel Survey Party darstellte. Er musste meilenweit ausweichen, um dorthin zu gelangen, und nannte ihn passend Devil’s Canyon. Als die Stadt entstand, nahm sie den Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 28

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

28. Des Teufels drei Federn

Vor vielen 100 Jahren lebte einmal ein Mann, der hatte nur einen Sohn. Den liebte er mehr denn die ganze Welt und der Sohn liebte ihn hinwieder. Es geschah aber, dass ein Räuber in das Land kam. Der nahm den Vater mit seinem Sohn gefangen, schloss den Mann in schwere Ketten und sperrte ihn in einen tiefen unterirdischen Kerker, den Jungen aber ließ er frei herumlaufen. Der klagte nun Tag und Nacht, wollte immer zu seinem Vater, weinte und bat den Räuber, er möge ihm doch seinen Vater wiedergeben.

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Aus dem Wigwam – Gluskap

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880

Gluskap

luskap, der allgemein verehrte Schutzgeist der Mi’kmaq, wurde eines Abends von einem berühmten Magier namens Kitpuseagnuw besucht. Er nahm sich vor, sich mit ihm in der Zauberei zu messen.

Als Kitpuseagnuw zu seinem Wigwam, welcher in der Nähe stand, zurückging, sagte Gluskap: »Der Himmel sieht sehr rot aus. Die Nacht wird eine bitterkalte sein!«

Jener verstand sehr wohl, was Gluskap meinte, und sagte seinem Bruder, der die häuslichen Angelegenheiten besorgte, er solle etwas Meerschweinöl trocknen, während er Brennmaterial suchen wolle. Nachdem dies getan war, machten sie ein großes Feuer an, um der kommenden Kälte wirksam zu begegnen. Aber gegen Mitternacht wurde die Kälte so groß, dass das Feuer ausging und der Bruder zu einem Eisklumpen fror. Kitpuseagnuw nahm jedoch keinen Weiterlesen →

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle – 39

Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes in »Die neuen Fälle«
Fall 39
Der Tod des Henkers

 

Hörspiel, Krimi/Thriller, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 30.11.2018, CD, ca. 80 Minuten, 8,95 EUR, ISBN: 9783864732249
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Oberhessisches Sagenbuch Teil 20

Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873

Zwei weiße Jungfrauen auf der Altenburg

Es ist etwas daran, man mag sagen, was man will: Oben auf der Altenburg bei Sichenhausen befindet sich ein tiefes Loch. Wer das erblickt und mit dem Fuß auftritt oder das Ohr an den Boden legt, der merkt, dass es hohl da drunten ist, denn es hallt dumpf aus dem Berg herauf.

Von so merkwürdigen Sachen wusste aber der Bettelkaspar nichts, denn er war ein armer Kälberhirt zu Kaulstos und stammte eigentlich aus dem Hessenland. Als Findling hatten sie ihn in Sichenhausen erzogen. Schon manches Weiterlesen →