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Der Spion – Kapitel 32

Balduin Möllhausen
Der Spion
Roman aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, Suttgart 1893

Kapitel 32

Wiedersehen

Behutsam war die Farmersfrau in das Krankenzimmer geschlichen, durch eine leichte Berührung Oliva ermunternd. Bestürzt fuhr diese aus dem Schlaf hoch. Ihr erster Blick galt Houston, der sich noch nicht gerührt hatte. Seine Atemzüge verrieten fortgesetzt einen ruhigen, kräftigenden Schlaf. Dann erst kehrte sie sich der Frau zu, welche durch eine Gebärde zur Vorsicht mahnte.
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Bernhard Jaumann – Der Turm der blauen Pferde

Bernhard Jaumann – Der Turm der blauen Pferde

Ludwig und Xaver, zwei deutsche Jungen in der Pubertät, betreten am 5. Mai 1945 einen Eisenbahntunnel im Berchtesgadener Land. In dem Tunnel befindet sich ein Zug, der – wie die Jungen beobachtet haben – seit Wochen rund um die Uhr von SS-Männern bewacht wurde, bevor diese am Tag zuvor spurlos verschwanden.

Xaver, noch ganz Hitlerjunge, vermutet in den verlassenen Waggons die Wunderwaffen des Führers zur Verteidigung der Alpenfestung gegen Amerikaner und Russen. So kann man seiner Meinung nach mit jenen den verheißenen Endsieg doch noch erreichen.

Xaver hat ein Brecheisen dabei, und als die Jungen sicher sind, dass niemand in der Nähe ist, brechen sie einen der acht Waggons auf, die – wie man munkelt – von Reichsmarschall Göring persönlich dorthin befohlen wurden.
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Perry Rhodan Band 3007 – Zeuge der Jahrhunderte

Michelle Stern
Perry Rhodan Band 3007
Zeuge der Jahrhunderte

Science-Fiction, Heftroman, Hörbuch und E-Book, Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 05. April 2019, 68 Seiten, € 2,20, Titelbild und Innenillustration: Swen Papenbrock

Atlan und Sichu – jawohl, Rhodans Frau – ist mit dem berüchtigten Herzensbrecher unterwegs! Sie fliegen die beschädigte RAS TSCHUBAI zum Ort, an dem wesentliche Elemente des technisch überragenden Fernraumschiffs hergestellt wurden, wo auch ANANSI entstand: zur Dunkelwelt Culsu. Dort entfaltet sich das geheime Leben der positronisch-biologischen Roboterzivilisation, die von Posizid und Datensintflut in ganz besonderer Weise in Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 45

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

45. Der Teufelsstein im Kölner Dom

Die Andacht zu den drei Königen in Köln hatte sehr zugenommen und das ärgerte den Teufel dergestalt, dass er einen schweren Stein auf das Dach des Domes warf, der hindurchfuhr, das Gewölbe durchbrach und auf die Dreikönigenkapelle fiel. Da hätte er den kostbaren Kasten, welcher die Gebeine der drei Weisen enthält, sonder allen Zweifel zerschmettert, aber das wollte Gott nicht. Der Kasten wich nämlich zurück gegen die Wand hin und blieb also unverletzt. Noch sieht man den Stein dort und erkennt deutlich darin die Spuren von des Teufels Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Der Piasafels

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Der Piasafels

n der Nähe der Vereinigung des Illinois River mit dem Mississippi wird der Reisende eine lange Reihe auffallend gebildeter Felsengruppen bemerken, an deren Füßen sich das kleine Flüsschen Piasa-Krihk mühsam zum Vater der Ströme windet. Hat der Wanderer einen Indianer bei sich, so wird ihn derselbe bald mit einer Miene scheuer Wichtigtuerei auf das monströse Bildnis eines kolossalen Vogels aufmerksam machen, das in ungeheurer Höhe an einer flachen Felswand prangt. Dieses Schreckbild wird von ihm mit dem Namen Piasa belegt, was der Vogel, der die Menschen verschlingt bedeutet.

Folgende Erzählung knüpft er daran:
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