Deutsche Märchen und Sagen 47
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
47. Das versunkene Kloster
Bei Hohenholte liegt ein weiter See, aus dessen Mitte ein kleines Inselchen hervortaucht. Darauf stehen zwei Silberpappeln, die scheinen sich zu umschlingen.
Die rechtsstehende reicht einen Ast nach der linksstehenden und diese jener einen, sodass die beiden Äste ein Kreuz bilden.
Aus dem Wigwam – Der Ursprung der Klapperschlangen
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Der Ursprung der Klapperschlangen
in schöner junger Mann mit weißem Gesicht und in weißer Kleidung kam einst unter die Tscherokesen und befahl ihnen, ihren alten Sitten und Gebräuchen zu entsagen und eine neue Religion anzunehmen. Trotz dessen, dass er die mildeste Sprache führte und sich in jeder Beziehung als ein Mann von edlem Charakter zeigte, gelang es ihm doch nicht, sich Freunde zu erwerben. Die Medizinmänner verschworen sich, ihn umzubringen.
Sie bereiteten die stärksten Gifte und mischten sie in sein Essen, aber sie schadeten dem Fremden nicht. Auch mit ihrer Zauberei konnten sie ihm nichts anhaben. Da machten sie denn ein kleines Kästchen und schmückten es mit Muscheln und künstlich bearbeiteten Knochen und opferten es dem großen Geist mit der Bitte, ihnen ein Mittel zur Weiterlesen
Geister-Schocker – Folge 11
Geister-Schocker – Folge 11
Der Karten des Blutes
Nach einer Idee von Markus Winter
Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 03.09.2010, Audio-CD, ca. 50 Minuten, 6,99 EUR, ISBN: 9783940812650
Buch: Markus Winter
Regie: Markus Winter
Musik: Oliver Baumann
Produziert von: Romantruhe Audio
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Oberhessisches Sagenbuch Teil 37
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Alb erkannt
In Ilsdorf waren zwei Liebesleute, die hatten sich sehr gern, sodass sie mit ihrem Gedanken Tag und Nacht beieinander waren. Der Bursche aber wurde seitdem immer vom Alb gedrückt, sodass er sich vor Gedrense (Stöhnen) nicht zu raten und zu helfen wusste. Er fasste also den Vorsatz, einmal den Schlaf zu überwinden und den Alb mit List zu fangen.
Demnach stellte er sich des Abends an, als ob er schliefe. Als der Alb nun kam und sich auf ihn setzte, warf er Weiterlesen
Der Wolfmensch Dritter Teil – Kapitel 11
Elie Berthet
Der Wolfmensch
oder: Die Bestie des Gévaudan
Aus dem Französischen von A. Kretzschmar
Hartleben’s Verlags-Exedition. Pest, Wien und Leipzig, 1858.
Dritter Teil
Die Enthüllungen
Monseigneur von Cambis besaß trotz der Kleinheit seiner Gestalt jene majestätische, würdevolle Miene, welche niemals verfehlte, allen zu imponieren, die in seine Nähe kamen. Er war in einen violetten Reisemantel gehüllt und Weiterlesen

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