Die Geschichte des Toten
Willard E. Hawkins
Die Geschichte des Toten
Die merkwürdige Erzählung, die hier folgt, wurde im Nachlass des verstorbenen Dr. John Pedric gefunden, einem parapsychologischen Forscher und Autor okkulter Werke. Sie weist Anzeichen dafür auf, dass sie durch mediales Schreiben empfangen wurde, wie es auch bei mehreren seiner Veröffentlichungen der Fall war. Leider gibt es keine Aufzeichnungen, die diese Annahme bestätigen, und keines der von ihm bei seinen Forschungsarbeiten eingesetzten Medien oder Assistenten weiß etwas darüber. Möglicherweise – denn dem Doktor wurde nachgesagt, er besitze selbst einige mediale Fähigkeiten – ist sie von ihm selbst empfangen worden. Jedenfalls macht das Fehlen von Daten den Bericht als Dokument für die Society for Psychical Research wertlos. Er wird wegen des ihm innewohnenden Interesses oder der Bedeutung veröffentlicht, die er besitzen mag. In Bezug auf die erwähnten Namen sei hinzugefügt, dass sie durch die Aufzeichnungen des Kriegsministeriums nicht bestätigt werden. Es ließe sich jedoch geltend machen, dass entweder vom Doktor oder von der kommunizierenden Entität absichtlich fiktive Namen eingesetzt wurden.
I.
20 Jahre Geisterspiegel.de – Das große Jubiläums-Gewinnspiel!
20 Jahre Geisterspiegel.de – Das große Jubiläums-Gewinnspiel!
Kaum zu glauben, aber wahr: Seit nunmehr zwei Jahrzehnten blättern wir gemeinsam im Geisterspiegel! 20 Jahre voller Grusel, dunkler Fantasy, packender Thriller und unheimlicher Geschichten und vieles mehr liegen hinter uns.
Dieses unheimlich schöne Jubiläum möchten wir gebührend mit euch feiern. Und was wäre eine echte Jubiläumsparty ohne Geschenke für unsere treuen Fans der Dunkelheit? Genau deshalb laden wir euch zu unserem großen Jubiläums-Gewinnspiel ein!
Das gibt es zu gewinnen:
Freut euch auf
• 1x Greenville 1989 – das Kommunikationsspiel in der Mystery-Welt
• 1x Geister-Schocker Spezial mit 3 Hörspielen
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Zwanzig Jahre zwischen den Welten
Zwanzig Jahre zwischen den Welten
Es gibt Daten, die zunächst unscheinbar wirken. Der 5. Juni 2006 war so ein Tag. Kein Feiertag, kein Paukenschlag in den Abendnachrichten. Und doch wurde an diesem Tag ein digitales Fenster geöffnet, durch das seit nunmehr zwanzig Jahren Gespenster flüstern, Helden stolpern, Schatten lachen und Geschichten atmen: Geisterspiegel ging online.
Was damals begann, war mehr als der Start einer weiteren Website. Es war ein Versprechen – vielleicht kein bewusst formuliertes –, das sich bis heute einlöst: Geschichten eine Bühne zu geben, unabhängig von Marktlogik, Verkaufszahlen oder kurzlebigen Moden. In einer Zeit, in der das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, Blogs boomten und soziale Netzwerke ihre ersten Schritte machten, setzte Geisterspiegel auf Inhalte statt Effekte. Auf Worte statt Werbebanner. Auf Atmosphäre statt Aufmerksamkeitsökonomie.
Hagen – Im Tal der Nibelungen
Hagen – Im Tal der Nibelungen
Ein deutsches Fantasy-Großprojekt im Kino? Da schrillten bei Genre-Fans reflexartig die Alarmglocken. Zu oft endete der Versuch, internationales Niveau zu erreichen, in sterilem CGI-Murks oder unfreiwillig komischer Ritterspiel-Romantik. Doch mit Hagen – Im Tal der Nibelungen wagen die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert etwas, das Seltenheitswert hat: Sie nehmen Wolfgang Hohlbeins Roman-Klassiker und bürsten den uralten Nibelungen-Mythos radikal gegen den Strich.
Das Ergebnis? Ein spektakulärer, mutiger und visuell berauschender Ritt, der am Ende vor allem an seiner eigenen Verwertungsstrategie stolpert.
Der größte Triumph des Films liegt in seiner Psychologie. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Nibelungenlied brav in Gut gegen Böse unterteilt wurde.
Hagen von Tronje (Gijs Naber) ist kein finsterer Meuchelmörder aus dem Hinterhalt, sondern ein stoischer Pragmatiker. Getrieben von eiskalter Staatsräson und einer tief vergrabenen, unerfüllbaren Liebe zu Kriemhild, bekommen seine späteren Grausamkeiten Weiterlesen
Jim Jackson Detektivgeschichten – I
Heute beginnen wir mit der Veröffentlichung einer Reihe von Kurzgeschichten, die die Heldentaten eines Detektivs widerspiegeln. Der Name Jim Jackson, unter dem wir diesen bewundernswerten Polizisten unseren Lesern vorstellen, ist nicht der Name unseres Helden. Aus Bescheidenheit wollte er nicht, dass sein richtiger Name, der in der ganzen Welt berühmt ist, ausgesprochen wird. Aber wenn man seine Erlebnisse liest, wird man die Persönlichkeit dieses so geschickten, scharfsinnigen und mutigen Detektivs erahnen. Es gibt in der Tat nur einen einzigen Menschen auf der Erde, der all die Taten mit Energie, mit tiefer Intelligenz und kühnem Temperament vollbringen konnte, von denen wir berichten werden. Eine der großen Qualitäten von Jim Jackson ist auch, dass er seine Abenteuer in einem kurzen, energiegeladenen Stil ohne unnötige Abschweifungen erzählt. Der große Detektiv brachte es auf den Punkt, und das ist es, was unsere Leser an diesen abwechselnd dramatischen, ergreifenden oder heiteren, aber immer so spannenden Erzählungen schätzen, dass man, sobald man eine gelesen hat, gleich die nächste kennenlernen möchte.
Jede Geschichte wird in einem Kapitel abgeschlossen, und mit der Geschichte Die Verhaftung des Zugräubers beginnen wir mit den Abenteuern von Jim Jackson.
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