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John Strobbins – Der Ring des Lachskönigs

José Moselli
John Strobbins
Der Ring des Lachskönigs

John Strobbins, der einen Anzug der neuesten Mode trug, schlenderte gelangweilt durch die Straßen von San Francisco. Die Sonne streichelte durch die Bäume seinen Rücken, und die Zigarre, die der Einbrecher zwischen den Zähnen hielt, war von höchster Qualität. John Strobbins dachte, dass das Leben schön sei.

Er flanierte so dahin, bis er vor dem Geschäft des Hamburger Juweliers Josuah May ankam – wenn man eine prächtige Fassade aus ziselierter Bronze mit riesigen, abgeschrägten Spiegeln überhaupt so nennen kann. Obwohl das Geschäft dieses angesehenen Kaufmanns größten Luxus ausstrahlte, gab es böse Gerüchte über ihn. In weniger als fünfzehn Jahren war Josuah May, ein kleiner Edelsteinschleifer, der als Bettler aus Hamburg gekommen war, zum reichsten Juwelier des Westens geworden.

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Die Gespenster – Vierter Teil – 35. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Fünfunddreißigste Erzählung

Ein Fuhrmann aus Drossen

Ein Fuhrmann aus Drossen holte kurz vor Weihnachten des Jahres 1798 Kaufmannsgut aus Frankfurt an der Oder. Vor seiner Ausfahrt trank er, wie er selbst ausgesagt hatte, etwas Branntwein, um den Körper zu erwärmen. Die erste Meile empfand er die Kälte nicht sonderlich. Danach aber überfiel ihn ein schrecklicher Frost, mit den heftigsten Schmerzen verbunden. Fast zwei Stunden dauerte diese seine traurige Lage, dann verließ ihn die Kälte einigermaßen, ja es wurde ihm fast warm, und er geriet in einen behaglicheren Zustand. Weiterlesen →

Ein Klondike-Claim – Kapitel 8

Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897

Kapitel 8
Fowler versucht, den Lotsen zu spielen

Der Schuss des Wachmanns weckte alle auf der COLONIA und innerhalb einer halben Minute herrschte große Aufregung auf dem Deck.

Es waren zwar nur drei oder vier Männer anwesend, doch sie waren sichtlich aufgewühlt. Sie spähten über die Reling, in der Hoffnung, den Fremden zu entdecken, der beim Ruf des Wachmanns über Bord gesprungen war.

»Er muss gerade erst an Bord gekommen sein«, rief der Wachmann. »Ich machte meine Runde, als ich ihn neben der Reling Weiterlesen →

TSB John Sinclair – In Satans Diensten

Geisterjäger John Sinclair
In Satans Diensten

Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 2022, 1987, ca. 60:01 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vincente Cebollo

Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Bill Conolly: Aart Veder, Sheila Conolly: Anette Krämer, Sir James Powell: Robert Seibert, Ramona: Charlotte Acklin, Dr. Tod: Erwin Scherschel, Alva, Volk: Christl Pfeil-Scherschel, Carlos: Rolf Benckert, 1. Mann: Walter Renneisen, 2. Mann: Helmut Düvelsdorf, Pedro: Albert Weilguny, Verwalter: Anfried Krämer, Ober: Rolf Pulch, Cello: Siegfried Heinrichson, Pförtner: Karl-Heinz Staudenmayer, Pamela: Susanne Huber u. a.

Synopsis:
Der Plan war so hinterhältig, er konnte nur einem teuflischen Gehirn entsprungen sein. Und dafür kam nur einer in Frage: Dr. Tod. Weiterlesen →

Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 10 – Teil 2

Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 10 Teil 2

Die dreitägige Schlacht (Fortsetzung)

»Ich rieche Rauch«, rief sie. »Was kann brennen?« Sie eilte in den nächsten Raum. Der beißende Geruch von Feuer wurde stärker. Als sie durch die Tür in den angrenzenden Raum ging, kroch eine blaue, schattenhafte Wolke aus Rauch langsam auf sie zu.

»Feuer!«

Die Männer eilten ihr nach. Als sie in den Hinterraum stürmten, hielten sie schockiert an und konnten kaum atmen. Durch die dichten Schwaden sahen sie die Tür und die Fensterläden, die unter den Flammen in verkohlten Fragmenten zerbröckelten. Während sie dort in momentaner Benommenheit standen, krachte ein Teil des Daches in brennenden Trümmern auf den Boden. Im Nu hatte sich die Situation der kleinen Garnison zu einer verzweifelten Krise entwickelt. Das Haus, das ihr Zufluchtsort und ihre Festung gewesen war, hatte sich in eine Todesfalle verwandelt.
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