Ein Klondike-Claim – Kapitel 15
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 15
Ein gefrorener Daumen als Pfropfen
Stokes ging zur Tür und blickte zu den Männern hinüber.
»Sie sehen, sie sind alle hier«, sagte Murdock nervös.
»Ja«, erwiderte Stokes. »Ich erinnere mich, dass Sie gestern Abend meinten, auf der Insel gäbe es außer Ihnen noch neun Eskimos und sechs Weiße.«
Ein Klondike-Claim – Kapitel 14
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 14
Ein gesprengter Tresor
Eine Gruppe von Arbeitern – weiße Männer und Inuits – hatte sich am einfachen Pier versammelt, als das Boot anlegte.
Die meisten von ihnen sprachen vertraut mit dem Kapitän, als ob sie ihn schon lange kennten, und alle beäugten den Passagier neugierig.
»Nun, Jungs«, sagte Stokes beiläufig, während er an Land stieg, »man hat mir erzählt, das hier sei die Insel Taska. Und ich habe gehört, dass es hier irgendwo in der Nähe eine Mine geben soll, die man für gutes Geld kaufen kann.«
Ein Klondike-Claim – Kapitel 13
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 13
Ein seltsamer Fangversuch
Bellows nickte vielsagend und ließ die Gruppe hinter sich. Stokes blieb noch so lange bei den Bergleuten, bis sie Cadloo sicher in die Baracken gebracht hatten. Unmittelbar danach suchte er sein Hotel auf, entschlossen, sich vor dem, was er als einen anstrengenden Tag antizipierte, noch etwas Schlaf zu gönnen.
Bei Sonnenaufgang stand er bereits am Fluss, begleitet von einem Eskimotaucher als Bootsführer – ein Mann wie auch das Boot waren Stokes fremd. Während seines Aufenthalts in Circle City hatte er häufiger Boote für Ausflüge oder zum Fischen gemietet Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 12
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 12
Bellows wirkt überrascht und geheimnisvoll
»Es ist mir egal, wer er ist«, entgegnete Stokes. »Wenn er nicht verdammt gut aufpasst, wird er das Minengeschäft in Alaska verdammt schnell satthaben.«
»Ah, Fowler!«, rief Bellows aus, »ich bin froh, Sie zu sehen. Ich schätze, es gehört sich nicht für mich, in Streitigkeiten an der Frontier verwickelt zu werden, aber ich konnte es nicht ertragen, als ich sah, wie dieser Halunke einen Eskimo misshandelte. Ich verlange, dass Sie ihn verhaften lassen, und ich werde selbst vor Gericht gegen ihn aussagen, wegen des Tragens verdeckter Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 11
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 11
Stokes als Fensterspringer
Bellows war nicht anwesend. Alle Partner, außer Murdock, waren offensichtlich hoffnungsvoll, dass Stokes das Problem, das sie quälte, augenblicklich lösen würde.
Sie sahen ihn mit erwartungsvollen Gesichtern an und warteten darauf, dass er das Wort ergriff, während Fowler die Situation schilderte. Murdock saß allein in einer Ecke des Raumes, die Arme verschränkt und das Kinn auf die Brust gesunken. Ab und zu warf er Stokes einen Blick zu, aber die meiste Zeit hielt er die Augen fest auf den Boden gerichtet. Von Zeit zu Zeit sagte Fowler: Weiterlesen

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