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Jackson

Jackson – Teil 5

Hetzjagd ohne Gnade

»Nimm sofort das Messer weg!«, rief Yalla.

Der Unbekannte hinter mir schien zu zögern. Obwohl ich ihn nicht sehen konnte, spürte ich deutlich, dass er den Kopf schüttelte.

»Messer weg!«, zischte meine Begleiterin, diesmal bedeutend energischer. »Er ist ein Freund.«

Nach einem Moment der Stille lockerte die Gestalt hinter mir ihren Griff und zog die Klinge zurück. Ich rieb mir über die Kehle und verschmierte Blut.
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Jackson – Teil 4

Yalla

Sie stand einfach da und starrte mich an.

Sie war jung, kaum mehr als zwanzig, und hager wie ein Wüstenfuchs. Trotzdem wirkte sie kräftig und zäh.

Sie musste kurz nach dem Unwetter wieder durch die Gegend gelaufen sein. Ihr schulterlanges Haar glänzte feucht und ihr bloßer Oberkörper war mit unzähligen Schlammspritzern bedeckt.

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Jackson – Teil 3

Flucht ins Unbekannte

Mein Herz begann zu rasen.

Dieser Scheißkerl hatte die Frau regelrecht hingerichtet. Ohne mit der Wimper zu zucken, einfach so, Waffe angehoben, abgedrückt, fertig.

Ohne Regung zu zeigen und mit einer Gleichgültigkeit, dass sich meine Nackenhaare aufstellten. Und die Sache war noch lange nicht zu Ende.

Die Gestalt, die Amelia so kaltblütig über den Jordan geschickt hatte, eilte mit zwei, drei Weiterlesen

Jackson – Teil 2

Die weißen Männer

Um uns herum tobte die Hölle.

Draußen zerrissen gleißende Blitze die Dunkelheit, unser Flugzeug torkelte wie betrunken hin und her und drinnen im Cockpit begann es verschmort zu riechen, während unser Pilot unentwegt fluchte. Neben mir schrie Amelia in höchster Todesangst und klammerte sich an ihre Sitzlehnen. Der Blonde vor mir warf sich dagegen einfach zu Boden.

Fieberhaft suchte ich nach einem Ausweg aus der Situation.

Schreien, fluchen, sich zu Boden werfen oder an Sitzlehnen klammern erschien mir jedoch als Weiterlesen

Jackson – Teil 1

Der Auftrag

»Warum zum Teufel immer ich?«

William Elias Borthwick, Inhaber von Borthwick International Service & Security setzte sein finsterstes Chefgesicht auf.

Daraufhin beschloss ich, die Klappe zu halten, wenigstens vorläufig.

Das letzte Mal hatte mein Vorgesetzter diese Miene 2008 während der Weltwirtschaftskrise aufgesetzt, kurz bevor er mir mein Weihnachtsgeld und die Spesen gestrichen hatte.

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