Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 25
Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796
Bald wird man die Hexe vor der Schleifmühle tanzen sehen.
In einem Ort, wo Messer, Schlösser und andere dergleichen Waren angefertigt werden, ereignete sich ein Zufall, der ein neues Schauspiel versprach. Bekanntlich sind an solchen Fabrikorten Schleifmühlen, auf welchen Messer und Gabeln geschliffen werden. Die Schleifsteine dieser Mühlen werden von einem Kammrad, das mit dem Wasserrad wie in Mahlmühlen an ein und derselben Welle befestigt ist, angetrieben. Über diesen Schleifsteinen ist ein Sessel befestigt, auf welchem der Schleifer sitzt und sich mit der Klinge oder Gabel in der Hand abwärts auf Weiterlesen
Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 12
Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793
Die Toten stehen auf.
Frau Bärbel: »Wie gesagt, keinen Tropfen mehr! Der Wächter hat schon elf gerufen. Ihr wisst, morgen ist Allerseelentag. Meine Leute müssen früh zur Kirche, und es ist schon spät in die Nacht.«
Ein Bauer: »Ei, was schert uns das? Ihr seid Wirtin, und hiermit holla! Eine Kanne noch.«
Ein Fischer: »Und eine Bohle Branntwein, hört Ihr’s!«
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Die Gespenster – Zweiter Teil – Vierunddreißigste Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil
Vierunddreißigste Erzählung
Die Erscheinung des Großvaters
Als der noch lebende Bürgermeister zu Eger, Herr von L., zu Wien studierte, träumte ihm einst, dass er mit seinem Großvater, welcher zu Eger lebte, die Stephanskirche besuche. Als sie in die Mitte derselben kamen, ergriff Weiterlesen
Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel II
Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876
Die harte Kur
II.
Er öffnete vorsichtig die Tür und schaute, in der Nische stehen bleibend, durch das Gemach und gegen das Fenster. Es war alles genau wie immer. Die große Stube lag in ihrer steten Ruhe und Sauberkeit vor ihm, die Möbel standen an ihren Plätzen, im zweiten Fenster hing ein blanker Vogelkäsig, aber es war bezeichnend ohne Bewohner. Am ersten ruhte in ihrem kleinen Lehnstuhl Agnes’ Gestalt, die Hände lässig im Schoß, das Haupt leicht Weiterlesen
Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 24
Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796
Jeder Gewinner schafft sich ein neues Kleid und ein Paar große Steifstiefel an.
Im Oktober des Jahres 1788 kam ein schlecht gekleideter Mann mit seiner Frau nach N. im Nassauischen, mietete sich in einem Bauernhaus ein und gab vor, er hätte von der Herrschaft die Erlaubnis, sich niederzulassen und sein Geld zu verzehren, in welchem Ort er wolle. Seine Heimat gab er nie recht an, sondern sagte nur, dass er wegen verübter Wilddieberei habe flüchten müssen. Er gab sich nun für einen Kollektor zum Wiesbadener Lotto aus. Die Bauern, die zum Teil schon lange ihr sauer erworbenes Geld in dieses Lotto getragen hatten, brachten also ihr Weiterlesen
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