Die drei Musketiere 25
Alexander Dumas d. Ä.
Die drei Musketiere
4. bis 6. Bändchen
Historischer Roman, aus dem Französischen von August Zoller, Stuttgart 1844, überarbeitet nach der neuen deutschen Rechtschreibung
IX.
Porthos
Statt sich unmittelbar nach Hause zu begeben, stieg d’Artagnan vor der Villa des Monsieurs de Tréville ab und sprang rasch die Treppe hinauf. Diesmal war er entschlossen, ihm alles zu erzählen, was sich ereignet hatte. Er Weiterlesen
Anne Boleyn Band 1 – Kapitel 20
Gräfin Luisa Mary von Robiano
Anne Boleyn
Historischer Roman, Constenoble, Jena 1867
Erster Band
20.
Wolseys Ungnade. Cranmer bei Wolsey
Der großen Gerichtssitzung zu St. Michaeli hatte der Kardinal mit gewohnter Feierlichkeit beigewohnt. In festlichen reichen Gewändern, auf einem, mit kostbarem Goldstoff gezierten Maultier, umgeben von einer zahlreichen Begleitung von Laien und Priestern, ritt er durch die gedrängt vollen Straßen wie ein siegreicher Weiterlesen
Der Spion – Kapitel 22
Balduin Möllhausen
Der Spion
Roman aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, Suttgart 1893
Kapitel 22
Die Flucht
Den Aufenthalt auf der gastlichen Mission durfte Maurus nicht über zwei Tage hinaus ausdehnen, wollte er zu der ihm anberaumten Zeit in der Nachbarschaft von Kansas City bei seinem Regiment eintreffen, dessen Bewegungen von den in naher Aussicht stehenden Entscheidungsschlachten abhängig waren. Während dieser kurzen Frist waren sowohl er als auch Markolf in eifrigen Verkehr mit den auf der Station einquartierten Jägern und Weiterlesen
Aus dem Wigwam – Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880
Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme
u alter Zeit öffnete sich einst die Erde im Westen, woselbst sie ihren Mund hatte. Die Kussitah kamen aus dieser Öffnung hervor und ließen sich dicht dabei nieder. Aber die Erde wurde böse und aß die meisten ihrer Kinder auf. Die Kussitah zogen daher weiter westlich. Einige derselben kehrten jedoch später zurück und ließen sich wieder an ihrem alten Platz nieder. Der größte Teil aber blieb in der Fremde, weil sie dies für das Beste hielten.
Aber ihre Kinder wurden trotzdem von der Erde verschlungen, sodass sie gegen den Aufgang der Sonne zogen. Sie kamen an einen schlammigen, dicken Fluss, schlugen dort ihre Zelte auf und blieben über Nacht.
Am anderen Morgen zogen sie weiter und kamen nach einer Tagesreise an einen roten, blutigen Fluss. Dort blieben sie zwei Jahre wohnen und aßen Fische. Aber die Quellen waren zu seicht, sodass es ihnen auf die Dauer nicht gefiel. Weiterlesen
Der Detektiv – Der weiße Elefant des Singar Chani – 1. Kapitel
Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der weiße Elefant des Singar Chani
1. Kapitel
Unser schwimmendes Heim
Als wir uns von Inspektor Smith auf dem Bahnhof in Nagpur verabschiedeten, sagte er zu Harst: »Sie kommen zu einer für Ihre Zwecke recht ungünstigen Zeit nach Allahabad, wie mir soeben einfällt. Während sich dort nämlich im Dezember und Januar nur etwa eine Viertelmillion Pilger einfinden, um im heiligen Fluss Ganges zu baden, Weiterlesen

Neueste Kommentare