Gold Band 3 – Kapitel 3.2
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 3.2
Mr. Smith
Die beiden Leute stiegen wieder an ihren Arbeitsplatz hinunter, und Fischer setzte sich an die Maschine, während Beckdorf von der schon auf den Rand der Grube geworfenen Erde ein paar Eimer füllte und sie hinüber zum Bach trug.
»Was lachen Sie, Fischer?«, fragte er hier, als er seinen Kameraden, scheinbar in äußerst guter Laune bei der Weiterlesen
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 24
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
24. Wie Rübezahl unter die Studenten gerät und sich allda edel benimmt.
Studenten reisen gern, und das ist auch recht gut, denn je mehr sie sich in der Welt umsehen, desto geschickter werden sie für die Welt, und wäre dabei nur zu wünschen, dass nun nicht alles so bequem beim Reisen wäre, sondern dass es sich die Reisenden etwas saurer werden lassen müssten. Je mehr Kampf der Mensch mit der äußeren Welt zu bestehen hat, desto mehr nähert er sich anderen, weil er ihrer mehr bedarf, wird teilnehmender Weiterlesen
Die Gespenster – Zweiter Teil -Siebenundzwanzigste Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil
Siebenundzwanzigste Erzählung
Der blutdürstige Hausgeist zu Teltow
Um das Jahr 1775 hauste zu Teltow, einem Flecken bei Berlin, ein Gespenst von ganz eigener Natur. Es ließ sich nie sehen, polterte aber desto mehr. Seine größte Wonne schien es im Würgen unschuldiger Täubchen und im Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 19
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
19. Die beiden Bräute
Es war einmal ein reicher und mächtiger König, dem nichts auf der Welt fehlte als eine Frau. Deren hätte er nun natürlich so viel haben können, wie er wollte, aber er fand keine, die ihm schön genug gewesen wäre, wie lang er auch schon suchte. Nun trug es sich zu, dass er einen Kammerdiener bekam, der eine so bildschöne Schwester hatte, dass kein schöneres Weib auf Erden zu finden war. Weil sie nun aber so sehr schön war, hatte ihr Vater sie malen lassen. Das Bild nahm ihr Bruder mit, als er beim König in Dienst kam, und hing es in seiner Schlafkammer Weiterlesen
Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 5
Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858
Fünftes Kapitel
Die Jagd mit der Haubitze
Als das Gespräch über die Wohnplätze und Gewohnheiten dieser Vögel zu ermatten anfing, verlangte jemand nach einer Taubengeschichte. Wer konnte ein Abenteuer von der Taubenjagd erzählen? Zu unserer Verwunderung erbot sich der Doktor zum Berichterstatter. Wir wendeten uns alle zu ihm hin, um zuzuhören.
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