Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 5
Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 5
Sitting Bull – Die schöne Gefangene
Fearless Frank trat erschrocken zurück, als er den unmenschlichen Häuptling der Sioux, den grausamen, grimmig dreinblickenden Krieger Sitting Bull sah. Er wich zurück und legte die Hand auf den Griff eines Revolvers.
»Ha!«, rief er aus, »bist du das, Häuptling? Du, und bei solch einer Arbeit?« Der Ton des jungen Mannes war voller strenger Vorwürfe, und sicherlich hörte der Sioux-Krieger die gesprochenen Worte.
»Mein Freund, Scarlet Boy, ist scharfzüngig«, sagte er mit finsterem Blick. »Er soll seine Zunge im Zaum halten, bevor sie die Grenzen der Vernunft überschreitet.«
Das Marktg’schlärf von Wolfratshausen … Teil 2
Das Marktg’schlärf von Wolfratshausen, der Raub- und Mordritter Judas von Teufelsnest und der fromme Pilger und heilige Märtyrer Konrad Nantovin
Eine höchst schauerliche Ritter-, Räuber-, Mörder- und Gespenstergeschichte aus dem 13. Jahrhundert
Altötting, ca. 1860
Verschwundener Jammer
Die geneigten Leser haben aus Valentins Mund die Beschreibung der Marterwerkzeuge in der Folterkammer des Regensburger Rathauses vernommen, die noch heute gut erhalten dort zu sehen sind – natürlich nicht die gleichen, aber das ist ohnehin egal, da sie bei Bedarf nachgeschafft wurden. Wir sehen täglich bei unseren Gerichten und von Zeit zu Zeit auch bei den Schwurgerichten, dass Verbrechen aufgedeckt und nach den Gesetzen bestraft werden, ohne dass Folter nötig ist. Als diese noch bestand, wurden gewiss unzählige Menschen in Deutschland und anderen Ländern unschuldig hingerichtet, weil sie die schrecklichen Martern nicht ertragen konnten.
Andreas Schmidt – Hass ist meine Liebe
Andreas Schmidt – Hass ist meine Liebe
Mia Sommer und Björn Lassner ermitteln zusammen mit anderen in Wuppertal. Eines Abends werden sie zu einem Brunnen in einem Luxusviertel der Stadt gerufen. Darin hat man eine angesehene Psychologin gefunden, die offenbar ertrunken ist. Würgemale und Druckstellen deuten darauf hin, dass sie unter Wasser gedrückt und ermordet wurde.
Der Leser erfährt, dass der Täter noch in der Nähe des Tatortes ist, als die Polizei anrückt und kann ihn dabei beobachten, wie er vom Tatort flieht, nachdem er gesehen hat, was die Beamten dort tun.
Björn Lassner hat zu dieser Zeit Schwierigkeiten mit seiner Frau, die vor lauter Eifersucht auf Mia gar nicht bemerkt, dass diese lesbisch ist und mit einer anderen Frau zusammenlebt, also ihren Mann Björn überhaupt nicht begehrt.
Mia bemerkt, dass etwas in Björns Ehe schiefläuft und rät ihm, seiner Frau zu sagen, dass sie mit Männern nichts anfangen kann. Er aber denkt, dass seine Frau ihm dann antworten wird, dies sei eine billige Ausrede und dass sie daraufhin noch eifersüchtiger werden wird.
Der Detektiv – Band 30 – Die Matsoa-Spinne – Kapitel 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Matsoa-Spine
3. Kapitel
Ein seltsamer Handel
Meine Augen konnten nun die Umgebung mit allen Einzelheiten erfassen.
Es handelte sich um einen niedrigen, mit rohen Brettern ausgeschlagenen quadratischen Raum von etwa fünf Metern Seitenlänge. Durch ein viereckiges Loch in der Decke führte eine schmale Holzstiege hinab. Ein Tisch, drei Holzstühle, ein Bambussessel, der bereits erwähnte Schrank und ein Bett hinter einem hohen Wandschirm bildeten die Einrichtung.
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 5
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform
Fünftes Kapitel
Der Rat der Lords
Am Abend jenes Tages, an dem die dramatische Verhaftung im Lunatic Asylum stattgefunden hatte, wartete Doktor Cornelius fieberhaft auf seinen Bruder Fritz und den falschen Joë Dorgan, den finsteren Baruch, die er telefonisch benachrichtigt hatte.
Zu dritt bildeten sie den großen leitenden Rat der Roten Hand. Es war notwendig, dass das zynische Trio seine Sitzung abhielt, da ein gefährlicher Kampf bevorstand und Gegner aus allen Richtungen auftauchten, die es zu fürchten galt.
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