Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 33
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
33. Wie Rübezahl einige Krakeler belehrt.
Es weiß jeder, der einen Krieg mit durchgelebt hat, was das sagen will, und dass keiner gut durchkommt, wenn er unter böse Rotten gerät. So war es besonders im Dreißigjährigen Krieg. Damals kam auch ein Haufen Reiter ans Gebirge, wollten hinüber nach Böhmen und meinten, ums Gebirge herumzureiten sei viel zu umständlich. Man müsse gerade drüber die Sturmhaube hinauf. So ritten sie denn drauf los und dachten: Wenn ihr den Weg nicht Weiterlesen
Die Gespenster – Zweiter Teil – Achtunddreißigste Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil
Achtunddreißigste Erzählung
Beweis, dass die sichtbaren Gespenster zwar nicht unkörperlich sind, aber doch keinen gewöhnlichen Körper haben
Der königliche Zollkontrolleur zu Rathenow, Herr Liegeard, wohnte im Jahre 1788 bei dem verstorbenen Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 28
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
28. Des Teufels drei Federn
Vor vielen 100 Jahren lebte einmal ein Mann, der hatte nur einen Sohn. Den liebte er mehr denn die ganze Welt und der Sohn liebte ihn hinwieder. Es geschah aber, dass ein Räuber in das Land kam. Der nahm den Vater mit seinem Sohn gefangen, schloss den Mann in schwere Ketten und sperrte ihn in einen tiefen unterirdischen Kerker, den Jungen aber ließ er frei herumlaufen. Der klagte nun Tag und Nacht, wollte immer zu seinem Vater, weinte und bat den Räuber, er möge ihm doch seinen Vater wiedergeben.
Aus dem Wigwam – Gluskap
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880
Gluskap
luskap, der allgemein verehrte Schutzgeist der Mi’kmaq, wurde eines Abends von einem berühmten Magier namens Kitpuseagnuw besucht. Er nahm sich vor, sich mit ihm in der Zauberei zu messen.
Als Kitpuseagnuw zu seinem Wigwam, welcher in der Nähe stand, zurückging, sagte Gluskap: »Der Himmel sieht sehr rot aus. Die Nacht wird eine bitterkalte sein!«
Jener verstand sehr wohl, was Gluskap meinte, und sagte seinem Bruder, der die häuslichen Angelegenheiten besorgte, er solle etwas Meerschweinöl trocknen, während er Brennmaterial suchen wolle. Nachdem dies getan war, machten sie ein großes Feuer an, um der kommenden Kälte wirksam zu begegnen. Aber gegen Mitternacht wurde die Kälte so groß, dass das Feuer ausging und der Bruder zu einem Eisklumpen fror. Kitpuseagnuw nahm jedoch keinen Weiterlesen
Die Chroniken von Waldsee 6: Hatar Stygan – Der Dunkle Hass
Es ist schon etwas Zeit vonnöten, um in der Vielzahl veröffentlichter Fantasystorys diejenigen herauszufiltern, welche sich nicht an Vorlagen von Terry Pratchett, J. R. R. Tolkien oder Georg R. R. Martin orientieren, sondern sich dadurch auszeichnen, dass innovative Gedanken zu Papier gebracht werden und dem Leser ein handwerklich geschickt und spannend ungesetztes Werk offeriert wird. Zu diesen gehört, aus meiner bescheidenen Perspektive betrachtet, die Waldsee-Chroniken von Uschi Zietsch, von denen nun bereits 6 Bände vorliegen.
Die Autorin lässt nichts dem Zufall überlassen, alles ist klug durchdacht, Pro- und Antagonisten erhalten von ihr genügend Raum und Zeit, um sich zu entwickeln, sodass die Chroniken sowohl einzeln als auch im Zusammenhang betrachtet, zu keiner Zeit aufgesetzt oder übertrieben wirken.
Taucht in die Welt von Waldsee ein und begebt euch wieder auf eine phantastische Reise.

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