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Literatur

Deutsche Märchen und Sagen 50

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

50. Der Teufelspütz zu Oultre

Vor langer Zeit geschah es, dass in Oultre ein Mann lebte, der sich viel mit Zauberei abgab und auch ein dickes Buch besaß, worin die Art und Weise beschrieben stand, wie man die bösen Geister beschwören muss. Einmal war der Mann ausgegangen über Feld und hatte seinem Nachbar den Schlüssel von seinem Haus in Verwahrung gegeben. Der Nachbar, welcher von den Zaubereien oft gehört hatte und ein überaus neugieriger Kauz war, schlich sich alsbald nach des Zauberers Abreise in dessen Haus und begann in dem dicken Buch zu lesen. Weil er aber Weiterlesen →

Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 11

Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858

Elftes Kapitel

Der Waschbär und seine Gewohnheiten

Von allen wilden Tieren Amerikas ist der Waschbär das am allgemeinsten bekannte. Keines hat eine größere Verbreitung, da es auf dem ganzen Kontinent, vom Polarmeer bis zum Feuerland, vorkommt, und zwar überall, wo es Waldungen gibt.
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John Sinclair Classics Band 32

Jason Dark (Helmut Rellergerd)
John Sinclair Classics
Band 32
Irrfahrt ins Jenseits

Grusel, Heftroman, Bastei, Köln, 20.11.2018, 66 Seiten, 1,80 Euro, Titelbild: Ballestar
Dieser Roman erschien erstmals am 25.05.1976 als Gespenster-Krimi Band 141.

Kurzinhalt:
Die Kirchturmuhr des nahen Dorfes schlägt Mitternacht, als das schwere Eingangstor der Burg wie von Geisterhand aufschwingt. Im nächsten Augenblick durchbricht das Trappeln von Pferdehufen die lastende Stille. Weiterlesen →

Der Wolfmensch Dritter Teil – Kapitel 11

Elie Berthet
Der Wolfmensch
oder: Die Bestie des Gévaudan
Aus dem Französischen von A. Kretzschmar
Hartleben’s Verlags-Exedition. Pest, Wien und Leipzig, 1858.

Dritter Teil

Die Steinbrüche von Montfichet

Laroche-Boisseau und Legris fuhren, während sie sich zum großen Hof begaben, wo sie ihre Pferde finden sollten, fort, sich mit leiser Stimme zu unterhalten.
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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 52

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ein Wunderarzt fordert in der Apotheke für sechs Pfennige Allerlei und für sechs Pfennige Racketei.

Unter der Garnison in Calbe (im Saalkreis) befand sich ein gemeiner Soldat, Namens Graf, der sich für einen Exjesuiten ausgab, und alle sieben Jahre einmal drei Monate die Gabe zu besitzen vorgab, alle menschliche Gebrechen heilen zu können. Dieser Wundermann kam zwar eigentlich als Soldat dahin, aber ein Gestirn hatte ihn, wie er sagte, bei seiner Ankunft belehrt, dass Calbe der Ort sei, wo er sein Talent würde geltend machen können. Er war kaum einige Tage da, als sich der Geruch seiner Wunderkraft so sehr verbreitete, dass nicht bloß aus Weiterlesen →