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Literatur

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel IV

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

IV. Abenteuer und Kämpfe mit Negern

Da wir nie weniger als ein Fass Bier im Hause hatten, so ging es oft sehr lebhaft zu, besonders da Miller, wenn etwas angeraucht, Feuer auf friedliche Neger eröffnete, welche uns oft, obwohl niemals getroffen, beim General verklagten, was uns aber keinen Schaden brachte.

Eines Tages saß ich in einer Scheune der Farm mit einer alten Reiterpistole spielend, welche gewöhnlich drei bis viermal abgedrückt sein wollte, ehe sie losging. Ein Neger, der da beschäftigt war, hatte die Unverschämtheit, mir Weiterlesen →

Anne Boleyn Band 2 – Kapitel 17 Teil 1

Gräfin Luisa Mary von Robiano
Anne Boleyn
Historischer Roman, Constenoble, Jena 1867
Zweiter Band

Die Katastrophe naht. Anne im Tower. Anhänglichkeit Mary Gaynsfords und Elisabeth Guilfords. Cranmer als Beichtiger.

Nach einer schlaflosen Nacht war Anne mit ihren Kammerfräulein wieder nach London zurückgekehrt. Kaum hatte sie ihre Gemächer betreten, als Sir Wyatt sich bei ihr melden ließ. Sein Gesicht war bleich, und seine Augen, sonst Weiterlesen →

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 52

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

52. Wie Rübezahl an einem Unvorsichtigen ein Exempel statuiert und doch dabei ihn und sogar einen Feldwebel zufriedenstellt.

Man muss es dem Rübezahl lassen, dass er auf alle Art bedacht war, die Menschen klüger und besser und wenigstens vorsichtiger zu machen, und dass er manchmal einen Unfall veranlasste, der zu größerer Vorsicht aufrief. Wenn nun so ein Glashändler oder Glasträger mit Glas übers Gebirge ging, so bedurfte er auch der Weiterlesen →

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel III

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

III. Auf dem Kriegsschauplatz

Noch am selben Abend bestiegen wir einen Extrazug und nun ging es per Bahn auf den Kriegsschauplatz zu. Wir kamen in Harper’s Ferry an, wo wir wieder einige Zeit zu liegen hatten. Dieser Platz, ein Städtchen, liegt zwischen hohen Bergen, von großen Flüssen umgeben, und ist beinahe eine Insel. Als wir ankamen, war es nur noch ein Trümmerhaufen. Wir mussten deshalb im Freien biwakieren. Da es jedoch fortwährend regnete, so spionierte ich so lange, bis ich einen Keller entdeckte, der noch gut erhalten war. Sogleich nahm ich mit drei Kameraden Besitz Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 54

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

55. Kaninchen auf dem Kirchhof

Ein Mann aus Kortryk kam abends spät noch über den Kirchhof und sah da ein schönes, weißes Kaninchen herumhüpfen. Ah, dachte er bei sich selbst, das Tierchen will ich mir fangen. Es ist etwas für Sonntag. Er nahm seinen Hut in die Hand und

lief hinter dem Kaninchen bis an die Kirchtür. Da schmiss er den Hut darauf, sodass es drunter saß.

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