Die Sternkammer – Band 1 – Kapitel 11
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 1
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Elftes Kapitel
John Wolfe
Als Jocelyn Mounchensey seine Rechnung verlangte, führte Madame Bonaventure ihn auf die Seite und zeigte durch ihre Blicke, dass sie ihm etwas Wichtiges mitzuteilen habe. Sie begann damit, ihm zu sagen, er sei herzlich willkommen an ihrer Tafel gewesen, und fügte hinzu, sie betrachte sich als seine große Schuldnerin wegen der Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 72
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
78. Kind im Wasser
Zu Boyghem in Ostflandern ging einmal eine Frau zum Bach, um Wasser zu schöpfen, und fand im Bach ein allerliebstes Kind liegen. Mitleidig nahm sie das Kind heraus, drückte es in die Arme und trug es mit sich nach Hause, wo sie es sorgfältig wickelte, wärmte und es auf ein Kissen schlafen legte. Dann lief sie schnell zu einer Nachbarsfrau, um von der eine Wiege zu leihen, bekam die auch und machte ein Bettchen darein. Als das Kind erwacht war, gab sie ihm zuerst Milchbrei, dann legte sie es in die Wiege. Doch kaum begann sie zu wiegen, als Weiterlesen
Die Riffpiraten – Kapitel 6
Heinrich Klaenfoth
Die Riffpiraten
Verlag Albert Jaceo, Berlin, um 1851
Kapitel 6
Das Gitter
Es war eine kühle, angenehme Nacht, eine Eigentümlichkeit des heißen mexikanischen Himmelsstriches, als der Prinz von einem Ball zurückgekehrt war, den der Bankier ihm zu Ehren in dem elegantesten Gasthof der Stadt veranstaltet hatte. Er hielt noch mit seinem verliebten Herzen über die Nachbarin Rat und dachte unter solchen Zerstreuungen nicht an sein Lager. Seinen Mameluken, der sich einfand, ihn zu entkleiden, hatte er bereits Weiterlesen
Die Hexen von Forres – Kapitel 5
Die Hexen von Forres
Oder: Der unglückliche König Stuart Robert III. und seine Söhne
Eine wahre Schauergeschichte aus alter Zeit
Fünftes Kapitel
Der Hungerturm
Kaum waren einige Stunden verflossen, nachdem Rothsay das Schreiben an Douglas abgesendet hatte, fühlte er auch all sogleich, dass er einen unbesonnenen Streich vollbracht habe und hätte ihn gern wieder ungetan gehabt, wenn mit dem Wünschen etwas geholfen gewesen wäre. Er hatte nicht einen einziger Freund bei Hofe, dem er sich vertrauensvoll hätte mitteilen und seine Vermittlung anrufen können. Er stand allein und verlassen; ja selbst Weiterlesen
Allerhand Geister – Peter und Paul -Teil 2
Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876
Peter und Paul
Eine Erinnerung
Teil 2
Von diesem allem erfuhr ich, sobald meine Anstellung mich wieder in die Gegend brachte, in befriedigender Ausführlichkeit und wurde immer neugieriger, ihm nun auch selbst wieder zu begegnen. Einstweilen wurde daraus freilich nichts. Unser Briefwechsel war allmählich eingeschlafen und wurde nun nicht wieder aufgenommen. Denn Weiterlesen

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