Der Fluch von Capistrano – Kapitel 7
Johnston McCulley
Der Fluch von Capistrano
New York. Frank A. Munsey Company. 1919
Ursprünglich in fünf Teilen in der All-Story Weekly ab der Ausgabe vom 9. August 1919 als Serie veröffentlicht.
Kapitel 7
Eine andere Art von Mensch
Don Carlos verlor keine Zeit, als er erneut auf die Veranda eilte. Da er zugehört hatte und daher wusste, was passiert war, versuchte er, den verlegenen Don Diego de la Vega zu besänftigen. Obwohl in seinem Herzen Bestürzung herrschte, schaffte er es, zu lächeln und den Vorfall auf die leichte Schulter zu nehmen.
Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXIX
Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877
XXIX. Erholung von den Strapazen. Mein Pferd Tayopog. Nach Fort Syll. Junge Pumas. Streitigkeiten mit den Bürgern der Stadt Jacksboro. Vier Waschbären.
Endlich erreichten wir Jacksboro, wo uns die Regimentsmusik feierlich empfing. Wir gedachten uns hier auf einige Zeit auszuruhen. Am Abend ging jedermann in die Stadt, um sich an Eierpunsch zu laben und in einer Wirtschaft waren nahe an zweihundert Personen zusammengedrängt, halb Militär, halb Zivil. Es ging etwas laut zu, denn die tapferen Krieger waren an die Kraft dieses edlen Getränkes nicht mehr gewöhnt und hatten bald ein Stadium Weiterlesen
Die Sternkammer – Band 2 – Kapitel 3
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 2
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Drittes Kapitel
Der Palast Theobalds
Der prächtige Palast Theobalds, in der Nähe von Cheshunt in Hertfordshire gelegen, ursprünglich die Wohnung des großen Lord Schatzmeisters Burleigh und der Ort, wo die Königin Elisabeth und die Gesandten an ihrem Hof häufig und auf glänzende Weise bewirtet wurden, wenn sie, wie Stow sagt, sich in königlicher Pracht zeigte und Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 82
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
101. Bischof Conrads von Würzburg Tod
Conrad Wilhelm, Bischof von Würzburg und Herzog von Franken, stellte im Jahre 1684 eine Lustfahrt zu Wasser an zu seinem Lusthof zu Veitshochheim. Als er an dem adligen Fräuleinkloster Unterzell vorbeifuhr, lag seine Schwester, die Priorin, gerade im Fenster und sah, wie im Schiff vor ihrem Bruder eine schwarz überdeckte Totenlade stand. Sie allein sah dieselbe und niemand außer ihr. Die Bedeutung dieses Gesichtes offenbarte sich am achten des Herbstmonats desselben Jahres. In der Nacht, welche dem Tag vorherging, fiel des Bischofs Leibpferd Weiterlesen
Die Riffpiraten – Kapitel 13
Heinrich Klaenfoth
Die Riffpiraten
Verlag Albert Jaceo, Berlin, um 1851
Kapitel 13
Die Kalabuse
Nach einer langen Fahrt befanden wir uns endlich auf dem Mississippi. Wir liefen in den Hafen von New Orleans ein und wurden noch an demselben Tag in die Kalabuse gebracht, um öffentlich ausgeläutet zu werden. Die Nacht verbrachten wir frei von Fesseln in einem gutbewachten Gefängnis, wo wir endlich die so lange entbehrte reine, frische Luft einatmen und uns wie Menschen auf Stroh ausstrecken konnten, das man uns hinwarf.
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