Der Detektiv – Warbattys Testament – 2. Kapitel
Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Harald Harst gegen Cecil Warbatty
Des berühmten Liebhaberdetektivs Abenteuer im Orient
Warbattys Testament
2. Kapitel
Ein kleines Abenteuer im Fremdenheim
Harst nahm danach unsere liebenswürdige Wirtin beiseite und erkundigte sich bei ihr nach einem ortskundigen, Weiterlesen
Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 50
Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann
Mägdesprung
Auf den Bergen und in den Felsen hausten die Riesen. So erzählt die Sage von diesen mächtigen Gesellen, die von den Menschen ihrer Größe und Kraft halber gefürchtet, aber auch wieder geschätzt wurden, weil sie die Erde von Drachen, Lindwürmern und allerlei Ungetümen säuberten. Manche seltsame Steinbildung, die, einer menschlichen Gestalt ähnlich, aus den Tropfstein- oder Granitfelsen hervorragt, erklärt die Sage für versteinerte Riesen; denn ihrer ganzen Natur nach hängen sie mit dem Steinreich zusammen. Sie sind entweder belebte Steinmassen oder versteinerte, früher lebendige Geschöpfe. Steine und Felsen sind auch des Riesengeschlechtes Waffen. Sie Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 84
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
106. Von viel anderen, welche gleicherweise vor Gottes Gericht geladen worden
Im Jahr Christi 1003 wollte Meinwerkus, der zehnte Bischof von Paderborn, die sinkende Zucht im Kloster Korvei wiederum erheben und aufrichten, kam deshalb dahin und wollte des Reformierens einen Anfang machen. Es widerstand ihm aber darin der Abt Walo, der durchaus keine strengere Regel gestatten oder zulassen wollte. Der Handel kam vor den Kaiser und wurde die Sache so weit gebracht, dass der Abt seines Amtes entsetzt wurde. Nun getraute sich der Bischof, beharrlich in seinem guten Vornehmen von Neuem, eine andere Ordnung zu Korvei Weiterlesen
Die Riffpiraten – Kapitel 16
Heinrich Klaenfoth
Die Riffpiraten
Verlag Albert Jaceo, Berlin, um 1851
Kapitel 16
Der Philanthrop
In der Nähe der Stadt angekommen, kroch ich anfangs in ein Gestrüpp. Ich fasste, nachdem ich meine Lage noch einmal überflog, den Plan, mich zu töten, und versuchte diese Idee durch Erhängen auszuführen, als ein Mann hinzutrat, mich abschnitt und mich in seinen Schutz nahm.
Allerhand Geister – Eine dunkle Macht – Teil 1
Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876
Eine dunkle Macht
Er ging im Zimmer auf und ab, mit ungleichmäßigem Schritt. Die Kleidung hing ihm unordentlich auf dem Leib, der Knoten des Halstuches war weit zur Seite geschoben, die Wäsche zerknittert, die Weste nur mit einem Knopf und obendrein schief geschlossen. Er hatte, da ich eingetreten war, auf dem Sofa gelegen und schien geschlafen zu haben. Sein Blick traf mich, als ob er mich kaum recht erkenne. Erst, als ich mit einem Scherz über sein Aussehen zum Tisch trat und mir eine Zigarre nahm, blickte er mich klarer an, erhob sich mit einem Ruck, deutete auf die Weiterlesen

Neueste Kommentare