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Im Original W. Fr. Wuest

Schinderhannes – Dreizehntes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Dreizehntes Kapitel

Schinderhannes macht einen Besuch bei seinem Vater.

Gegen Ostern 1802 machte Schinderhannes seinem Vater heimlich einen Besuch. Er hatte ihn lange nicht gesehen und empfand nun eine rechte Sehnsucht nach ihm.

Früher hatte der Sohn dem Vater öfters Geschenke gemacht, und dieser wusste wohl, dass es gestohlenes Gut Weiterlesen

Schinderhannes – Zwölftes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Zwölftes Kapitel

Die letzten Unternehmungen des Schinderhannes auf dem linken Rheinufer

Zwei Einbrüche sind es, die Schinderhannes noch auf dem linken Rheinufer ausführte, ehe er sich auf die rechte Seite begab, um nie wieder dorthin zurückzukehren. Er hatte einige neue Gesellen angeworben, auf deren Unerschrockenheit und Geistesgegenwart er sich verlassen konnte. Mit diesen machte er einen Einbruch bei dem Pächter Zürcher auf dem Neudorfer Hof bei Lettweiler. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 1802 erschien er Weiterlesen

Schinderhannes – Elftes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Elftes Kapitel

Schinderhannes hält sich nimmer sicher auf dem rechten Rheinufer.

Die Baierthaler Geschichte hatte dem Schinderhannes solchen Schrecken eingejagt, dass er, wie schon erzählt worden war, eine größere Reise machte, um sich wieder zu erholen. Nun nahm er sich vor, da auf der rechten Seite des Rheins nicht so gut stehlen sei wie drüben, sich mehr auf der linken Seite zu halten, wo er eine große Menge sicherer Schlupfwinkel wusste. Vorderhand blieb er noch so lange da, bis er auf einigen Märkten seine Waren Weiterlesen

Schinderhannes – Zehntes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Zehntes Kapitel

Schinderhannes ist bald links, bald rechts vom Rhein.

Nun ging es immer hinüber und wieder herüber und stets wurde der Aufenthaltsort gewechselt.

Ein verlumpter Müller, Jakob Porn, kam unterwegs zu der Bande und führte sie nachts vor das Haus eines Juden in Ulmet. Die Haustür wurde mit einem Balken eingestoßen und die Gesellen verfuhren gar wild und unartig mit dem Weiterlesen

Schinderhannes – Neuntes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Neuntes Kapitel

Da Schinderhannes Gesellschaft liebte, so warb er einige Landstreicher an und ging mit ihnen vor Ostern 1801 bei Bingen über den Rhein hinüber. Gern hätte er zuerst einen Besuch bei seinem Vater gemacht, weil er ihn lange nicht gesehen hatte, aber seine Begleiter waren gar tatendurstig und er musste ihnen nachgeben, wenn er sie bei guter Laune erhalten wollte. Wo etwas zu machen sei, das wurde dieses Mal durch einen besonderen Umstand bestimmt.
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