Jackson – Teil 49
»Halt, stehen bleiben oder ich schieße!«
Mein Kopf ruckte herum und ich sah, wie sich der Sicherheitsbeamte aufplusterte.
Ich sagte nichts dazu, aber was ich dachte, war furchtbar. Ich packte Yalla und rannte mit ihr zusammen in Richtung Ausgang.
Inzwischen waren in der Bank immer mehr Leute auf uns aufmerksam geworden. Viele der Umstehenden begannen uns allmählich wie Verbrecher zu mustern.
Dieser verdammte Sicherheitsbeamte brachte uns mit seinem Übereifer noch in Teufels Küche.
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Curumilla – Erstes Buch, Kapitel 11
Gustave Aimard
Curumilla
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 11 – Der Operationsplan
Der Graf erwiderte den warmen Händedruck des jungen Mannes, schüttelte aber traurig den Kopf, und schwieg.
»Warum antworten Sie nicht?«, fragte der Capitaine, »zweifeln Sie an meiner Bereitwilligkeit, Ihnen zu dienen?«
»Das ist es nicht«, antwortete der Graf trübe, »ich weiß, wie edel und großmütig Sie sind, und dass Sie nicht zaudern werden, mir beizustehen.«
»Warum überlegen Sie dann noch?«
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Die Gefangene der Goldräuber – Teil 2
Mit gemischten Gefühlen bestieg Jennifer am nächsten Tag die Postkutsche. Sie wusste, dass sie keine Augenweide in dem einfachen dunkelblauen Kleid war. Im Gegensatz zu ihrem Arbeitskleid empfand sie es als Luxus. Sehr lange hatte sie sparen müssen, um sich den Stoff für ein zweites Kleid zu kaufen. Andere Arbeiterinnen, die sie kannte, besaßen ein einziges Kleid. Ihre Haube war gereinigt, doch auf den ersten Blick war zu erkennen, dass das gute Stück nicht das neueste war. Lange hatte sie mit sich gerungen, ohne Kopfbedeckung zu reisen, doch schlussendlich hatte die Vernunft gesiegt. Keine anständige Frau reiste ohne Hut oder Haube. Ihr Haar war schwierig zu bändigen, ständig lösten sich Strähnen und die Haarfarbe trug ihr Übriges dazu bei, die Locken wild und verrucht aussehen zu lassen. Jennifer merkte die heimlichen Blicke des Anwaltsgehilfen, wenn er sich unbeobachtet fühlte. Sie machte sich nichts vor. Erbte sie tatsächlich eine Goldmine, war sie für jeden Mann attraktiv. Blieb sie dagegen arm, war sie für einen angehenden Anwalt uninteressant. Als Kind hatte sie viele Träume und Illusionen gehabt, doch ihre Mutter hatte sie ihr mit harter Arbeit ausgetrieben. Sie solle sich keine Flausen in den Kopf setzen, sonst würde sie wie ihr Vater werden, ein Taugenichts und Herumtreiber. Je älter Weiterlesen
Dampfmaschinen und rauchende Colts
Dampfmaschinen und rauchende Colts
Ein paar historische Vorbemerkungen
Heimstättegesetze sind Gesetze, welche den bäuerlichen Besitz zu sichern bestimmt sind und zu dem Zweck das Verfügungsrecht des Besitzers beschränken. Zu unterscheiden sind Homestead exemtion laws, nach welchen die Heimstätte bis zu einer gewissen Flächengröße (40-200 Acres in einigen Staaten von Nordamerika) oder bis zu einer bestimmten Höhe des Wertes (300 Dollar in Pennsylvanien, 5000 Dollar in Kalifornien, Texas, Nevada, Arizona, Idaho) nebst bestimmt genanntem beweglichen Besitz (in Nordamerika bis zu einer Werthöhe von 100 – 1600 Dollar) gegen Schuldverkauf dadurch geschützt, eximiert, ist, dass sie, mit gewissen Ausnahmen, von keinem Gläubiger angegriffen, versteigert und beschlagnahmt werden kann, und im weiteren Sinn, dem Bauern erst einen Hof zu schaffen, ihm eine Heimstätte anzuweisen. Derartige Gesetze gab es in 32 Staaten der nordamerikanischen Weiterlesen


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