Der Marone – Jowler und Jessuron
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 7
Jowler und Jessuron
Fast zur selben Zeit, als das Sklavenschiff vor Anker ging, verließ ein kleines Boot die Küste. Sobald es ins Fahrwasser gekommen war, nahm es Kurs auf die Bark.
Drei Männer saßen im Boot, von denen zwei die Ruder führten. Beide waren Schwarze, nackt, mit Ausnahme der schmutzigen weißen Hosen, die ihre Beine nur wenig bedeckten, und den groben Hüten aus Palmenblättern auf den Köpfen.
Der Dritte im Nachen, denn das Boot war kaum etwas anderes, war ein weißer Mann, oder besser gesagt, war einmal ein solcher Weiterlesen
Wohin am …
Die Trapper in Arkansas – Band 1.2
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Vorspiel – Der Ausgestoßene
Kapitel 2 – Die Hazienda del Milagro
Die Umgebung von Hermosillo ist eine wahre Einöde, und hauptsächlich führt der Weg zur Hazienda del Milagro durch einen der traurigsten und unfruchtbarsten Landstriche. Nur selten sieht man stellenweise den Eisenholzbaum den Gummibaum, den Perubaum mit seinen roten, pfefferartigen Früchten, die indische Feige und den Kaktus, die einzigen Bäume, welche auf einem Boden vorkommen, den die glühenden Strahlen einer senkrecht über den Häuptern stehenden Sonne ausgebrannt haben. Hin und wieder tauchen, als bitterer Spott, lange Zisternenstangen mit einem verschrumpften ledernen Schöpfeimer an dem einen und mit Riemen festgemachten Steinen an dem andern Ende auf. Allein die Wassergruben sind ausgetrocknet, und auf dem Boden sieht man nur Weiterlesen
Jackson – Teil 50
»Endstation ihr beiden!«
Mir blieb schier das Herz stehen, als ich die Stimme hörte. Danach ging alles so rasend schnell, dass ich überhaupt nicht mehr reagieren konnte.
Etwas raschelte rechts im Gebüsch, dann teilten sich die Sträucher und eine dunkle Gestalt sprang vor uns auf den Weg. Der Kerl schoss sofort. Die Kugel schlug vor meinen Füßen in den Boden, wühlte ihn auf und ließ feine Staubschleier aufsteigen. Dann ging er in Combat-Stellung und ließ mich in das Mündungsloch seiner 45er blicken. Yalla, die direkt neben mir stand, packte mich am Arm und bohrte ihre Fingernägel so tief in meine Haut, dass ich Mühe hatte, einen Schmerzensschrei zu unterdrücken.
»Los jetzt, da hinüber und hinsetzen!«, bellte der Kerl und deutete mit dem Lauf der Waffe nach links.
Weiterlesen
Die Gefangene der Goldräuber – Teil 3
In ihrem Leben hatte Jennifer schon mit vielen Situationen klarkommen müssen und war auch oft verzweifelt gewesen. Die Nettigkeit, mit der Glen Roseford sie in Black Hawk umgarnte, war vorbei. Er wirkte so kalt wie die Winter in Colorado. Der Schreck saß ihr noch immer in den Gliedern. Warum er sie entführte, hatte er noch mit keinem Wort erwähnt. Nach dem Überfall waren sie tief in die Berge geritten und rasteten an einer kleinen Quelle. Das Gesicht des anderen Banditen erinnerte Jennifer an einen Habicht. Der dritte war kaum über zwanzig, mit blonden Locken und einem weichen Gesicht. Sogar seine Stimme hatte ein angenehmes Timbre. Er war ein gut aussehender Mann. Doch sobald man ihm in die Augen sah, erkannte man etwas darin, das nicht zu seinem Aussehen passte. Gier. Mordlust. Jeder Einzelne von den dreien flößte Jennifer Furcht ein. Sie waren gerade dabei, den Inhalt der Satteltasche aufzuteilen.
»Vielleicht sollten wir uns nur um die Kutschen und Goldgräber kümmern, die aus Black Hawk raus wollen. Jeder hat Gold bei sich.« Der blond Gelockte lächelte, als könne er niemandem etwas Böses anhaben.
Weiterlesen


Neueste Kommentare