Tony Tanner – Agent der Weißen Väter 6.3
Die Zugfahrt war ermüdend. Die Lokomotive ließ vor jedem Bahnübergang eine Reihe von melodischen Pfiffen hören und gab der scheinbar endlosen Fahrt damit so etwas wie eine Struktur. Little beugte sich vor und schaute aus dem Fenster. Der Waggon rüttelte über Weichen, schüttelte die Fahrgäste durch, dann kam der Pfiff, vor dem Fenster tauchten Häuser auf, ein Bahnsteig, ein niedriges Gebäude mit einem Ortsschild, das von der Geschwindigkeit verwischt war, dann wieder Häuser und dann wieder Bäume oder ein Fluss oder ein Hügel.
Die Landschaft hatte jeden Reiz verloren, sie wirkte auf Little aufdringlich alleine dadurch, Weiterlesen
Es ist logisch: Leonard Nimoy ist Mr. Spock.
Vor einem Jahr sahen wir Leonard Nimoy zum letzten Mal in seiner Rolle als Mr. Spock, nun hat er seinen endgültigen Abschied von der Schauspielerei verkündet.
Nie wieder Spock? Das ist zwar logisch, denn der Schauspieler ist unterdessen 79 Jahre alt, doch faszinierend ist es nicht. Nimoy war derjenige, der aufgrund seiner Andersartigkeit als Mr. Spock »Raumschiff Enterprise« und »Star Trek« zu dem machte, was es heute ist. Genau wie die Serie und die Filme ist Spock einfach nur Kult.
Doch wer verbirgt sich hinter der Figur, wer ist der Mensch Leonard Nimoy?
Das zu beantworten ist schwierig, denn Leonard Nimoy hat über sich als Mensch nicht viel preisgegeben. Die Figur Spock war für die Fans wahrscheinlich immer wichtiger.
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Brasada – Folge 17
Als Big Bill Baker aus dem Barber-Shop kommt, ist er mit sich und der Welt mehr als zufrieden. Es ist Samstagabend. Er ist frisch gebadet und rasiert. Zwar brennt seine Haut an Wange und Kinn wie Feuer, sein Haar strotzt geradezu vor Pomade und er duftet mindestens zwei Meilen gegen den Wind nach Veilchen, aber das gehört für ihn zu einem richtigen Barbierbesuch einfach dazu.
Als er den Stepwalk verlässt, klimpern in seiner rechten Hosentasche fast fünfzehn Dollar, die nur darauf warten, ausgegeben zu werden.
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Die Kinder der stummen Nachtigall
So kurz nach dem Abendrot lag die weite Ebene im Zwielicht und ließ eine ausgedehnte Wiesenlandschaft in eigenartigem Grün leuchten. Unwirklich, aber irgendwie auch schön. Olivia drehte sich um die eigene Achse und musste feststellen, dass außer einem endlosen Meer aus kurz geschnittenem Gras nichts zu sehen war. Keine Büsche oder Bäume, keine weiteren Gebäude, nur ein altes Landhaus stand in einiger Entfernung. Welche Richtung das sein mochte, wusste die junge Frau nicht zu sagen. Es war auch ohne Bedeutung, denn sie konnte sonst nirgendwo hin und einfach nur hier stehen bleiben kam auch nicht infrage. Sie hatte keine Ahnung, wo sie sich befand oder wie sie überhaupt an diesen Ort gelangt war.
Alles, woran sie sich erinnern konnte, war die morgendliche Fahrt in der U-Bahn zu ihrer Weiterlesen
Westernkurier 02/2010
Auf ein Wort Stranger, unser heutiges Augenmerk in der Geschichte des Western richten wir auf Let’s go to the Rodeo, Ladys.
Frauen, die auf Ranches aufwuchsen, saßen auf einem Pferd, bevor sie sprechen konnten, wussten als junge Mädchen bereits, wie man Wildpferde zuritt und Bullen einfing. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen die Frauen beim jährlichen Zusammentreiben der Herden, mit den Männern in den Wettstreit zu treten.



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