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Der Puppenfänger

Joana Brouwer
Der Puppenfänger

Lokalkrimi, Taschenbuch, Ullstein Verlag, Berlin, August 2013, 384 Seiten, 9,99 Euro, ISBN: 9783548284859
www.ullstein-buchverlage.de

Privatdetektivin Heide von der Heide wird mitten in der Nacht von ihrer alten Freundin Beate Buttenstett angerufen. Deren Schwager ist verschwunden und sie macht sich große Sorgen. Etwas verwundert, übernimmt von der Heide den Fall, aber nicht ohne vorher noch mit ihrem Lebensgefährten, dem Kriminalhauptkommissar Dieter Fuchs, einen heftigen Streit vom Zaun zu brechen. Schließlich fühlt sich der Beamte für den Vermisstenfall zuständig und will nicht immerzu in Konkurrenz zu seiner Freundin stehen. Als dann der Halbbruder des Vermissten tot aufgefunden Weiterlesen →

Gold Band 3 – Kapitel 7.1

Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 7.1

Der Abend im Lager

Wie ein Lauffeuer hatte sich indessen das Gerücht in dem kleinen Ort verbreitet, dass man den Mörder jenes unglücklichen Johns entdeckt und eingefangen hatte. Alle Welt wusste dabei im Augenblick, dass er ein Engländer, und zwar ein von Australien entsprungener oder gar von der englischen Regierung herübergeschafften Deputierten sei. Dass er nun ohne Weiteres an den nächsten Baum aufgehängt werden müsse, verstand sich von Weiterlesen →

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 56

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

56. Wie Rübezahl einem übel gearteten Warmbader einen Fingerzeig gibt.

Es war gerade, als sich das Folgende zutrug, im Warmbad nach der Zeit, von welcher das Verslein sagt:

Im Warmbad hatt’n s’ en Turm gebaut,
Von Buttermilch und Sauerkraut.
Der Turm bekam bald Ritze,
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Elbsagen 45

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

45. Woher stammt der Ausdruck Der dumme Junge von Meißen?

Wenn man früher Fremden die Porzellanfabrik zu Meißen zeigte, so führte man sie auch in ein übrigens ganz leeres Zimmer, in dessen Winkel eine Porzellanfigur stand, welche einen zwölf- bis vierzehnjährigen Knaben in natürlicher Größe darstellte. Trat man aber auf eine gewisse Diele, unter der eine Feder war, die mit jener Figur in Verbindung stand, so steckte jener Knabe die Zunge heraus, wie es die chinesischen Porzellanpagoden machen, wenn man Weiterlesen →

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel VII

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

VII. Einzug in San Antonio. Cholera.

Am vierten Nachmittag erreichten wir San Antonio und lagerten uns vor der Stadt in ein Gebüsch, um die Abenddämmerung zu erwarten, da wir nicht in dem Zustand waren, unseren Einzug in die Stadt bei Tag zu bewerkstelligen. Als wir aber gegen acht Uhr im Paradeschritt die Straßen durchzogen und zur Garnison marschierten, wurden wir doch allgemein bewundert. Wir hielten vor dem Adjutanten Office, wo einer, der als Sprecher gewählt worden war, den Rapport machte, worauf wir vorläufig einer Kompanie zugeteilt wurden, wo man Weiterlesen →