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Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 9

Am sechzehnten Tag brach ich mit Mr. Dripps und drei weiteren Personen nach Cache Valley auf.  Wir passierten den Fluss einige Meilen flussaufwärts, überquerten ihn und folgten einem Bach westwärts bis zu seiner Quelle im Berg, den wir dann bis zu seinem Gipfel bestiegen.  Der Kamm des Berges war mit einigen verstreuten Zedern geschmückt, hier und da mit einem kleinen Espenhain und gelegentlich mit wildem Salbei.  Von dieser Höhe aus konnte man in allen Richtungen schneebedeckte, pyramidenförmige Granitgipfel sehen, die in die Wolken ragten.  Erhaben, feierlich, majestätisch erhoben sich auf allen Seiten diese gigantischen Formen, überblickten und bewachten die Armee der kleineren Hügel und Berge, die unten lagerten, und zeigten stolz auf ihre schneebedeckten Kämme, auf denen die Sterne im Abendlicht die Feuer der Ewigkeit entzündeten.

Von der steilen Westseite der Höhe, auf der wir standen, bot sich uns eine der angenehmsten Aussichten, die man sich vorstellen kann, und bestätigte unsere Vision.  Es war der Little Lake, der sich vom Fuße des Berges Weiterlesen →

Weird Tales – Der Korb

Herbert J. Mangham
Weird Tales
Der Korb

Mrs. Buhler sagte ihm zunächst, dass sie keine freien Zimmer habe. Aber als er wegging, dachte sie an den kleinen Raum im Keller.

Auf ihren Ruf hin drehte er sich um.

»Ich habe noch ein Zimmer«, sagte sie, »aber es ist ein sehr kleiner Raum im Keller. Ich kann Ihnen aber einen vernünftigen Preis machen, wenn Sie es sich ansehen möchten.«

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Gold Band 3 – Kapitel 9

Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 9

Der Abschied

Das Wetter hatte sich am anderen Morgen nicht verändert. Derselbe Nebel lag noch auf dem Tal und die Luft war feucht und kalt. Mühsam nur rang sich auch der Tag Bahn durch die zähen Schwaden, während der Himmel in trübes Grau gekleidet blieb.

Eben nur ließen sich aber die ersten Anzeigen des nahenden Tages erkennen, als Hales Zeltleinwand zurückgeschoben wurde und ein Mann mit einem gedämpft gesprochenen »Hallo Hale!« den inneren Raum betrat.
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Elbsagen 71

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

72. Das Gespenst auf dem Tyn zu Magdeburg

Im Jahre 1371 ließ sich in der Neustadt zu Magdeburg auf dem Tyn in Hans Schortaus Haus ein Gespenst hören, aber nicht sehen, trieb viel Unfug und gab vor, es wäre Hans Schortaus Seele, der vor drei Jahren in der Ohre ertrunken war. Es begehrte von benannten Priestern eine gewisse Anzahl Messen und Vigilien, sagte auch, was für Gebete und Almosen ihm bereits dargebracht wären, aber in Unserer Lieben Frauen Laternennacht (Lichtmessnacht) verlor es sich.
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Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXX

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXX. Expedition nach New Mexiko. Am Rio Pecos. Auf eigenen Wegen.

Vorbereitungen wurden nun wieder gemacht für eine neue große Expedition und ich hatte viel zu tun. Die Packtiere mussten sämtlich neu beschlagen werden, vier frische wilde Maultiere bekamen wir noch dazu, die Packsättel wurden anprobiert und genau durchgesehen, jedes schadhafte Stück Leder gleich zum Sattler gebracht. Alles, was zu meinem Packzug gehörte, musste stark und gut hergerichtet werden. Die neuen wilden Packtiere musste ich satteln und ihnen einstweilen ein paar Säcke Sand aufladen, damit sie sich austummeln konnten, um etwas Weiterlesen →