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Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXXI

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXXI. In den Rio Pecos-Gebirgen. Unheimliche Gesellschaft. Las Colonias. In der Schmiede. Lynchgericht. Politische Wahl. Gerichtsszene. Weiter nach Ocate. Major Domo. Heulieferungen für Fort Union. Kit Carson, Colorado. Nach Silver City, Arizona. Pferdediebe. Rückkehr nach Kit Carson. Las Animas.

Als mich das Gekrabbel von Eidechsen über mein Gesicht aufweckte, war die Sonne beinahe untergegangen. Ich machte mich auf den Weg zum Rio Pecos, kletterte den hohen Berg hinab, schwamm über den Fluss und aß eine Weiterlesen →

Das geheimnisvolle Haus

Das geheimnisvolle Haus
Eine Erzählung von Fredrik Wilhelm Scholander
Autorisierte Übertragung aus dem Schwedischen von Henny Bock-Neumann
Stuttgart und Leipzig. Deutsche Verlagsanstalt. 1905.

Ende der 40er Jahre befand ich mich auf einer Studienreise in Rom, wo sich, wie schon oft, ein lustiges Künstlervölkchen aus aller Herren Länder zusammengefunden hatte. Das gemeinsame Ziel, sich unter den mehr oder weniger übel duftenden Modellen der Kunststadt ein Ideal für Heiligenbilder, Engel, Madonnen, Banditen oder Tänzerinnen auszuwählen, verband uns alle zu einer einzigen Nation. Einen jungen Maler, dem ich öfter in der Campagna begegnet war, hatte ich aus der großen Künstlerschar ganz besonders lieb gewonnen. Er war auch Schwede und hieß Tolle Tham. Fröhlich und sorglos wie ein Kind lebte er meistenteils gar vergnüglich allein. Den Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 2 – Kapitel 4

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 2
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Viertes Kapitel

König Jakob der Erste

Mittlerweile kam der königliche Zug langsam die Allee herauf. Er war sehr zahlreich und erschien umso glänzender, da er fast ebenso viele hochgeborene Damen wie Kavaliere enthielt. Unter den ausgezeichneten Fremden, die mit ihren Begleitern an dem Zug teilnahmen, waren der venezianische Gesandte Giustiniano und der Marquis de Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 83

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

105. Herzog Rudolph vor Gottes Richterstuhl gerufen

Herr Rudolph, Herzog zu Österreich stellte einen Ritter aufs Leben nach, den er auch gefangen und torquiert, in einen Sack schieben und ins Wasser hatte werfen lassen.

Ehe aber der Ritter ganz im Sack war, sah er den Herzog am Fenster und schrie ihm zu: »Herzog Rudolph, ich lade dich vor Christi Richterstuhl, damit du dort Rechenschaft ablegst, warum du mich unschuldiger Weise durch einen so üblen und tyrannischen Tod hinrichtest.«
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Aus dem Wigwam – Pomperaug

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor

Pomperaug

m Land der Mohawk hatte Sich einst eine kleine Abteilung Blassgesichter unter Leitung eines alten Priesters niedergelassen. Da sich dieselben sehr friedlich benahmen, so legte ihnen auch kein Indianer Hindernisse in den Weg. Sie bauten sich Häuser und pflanzten Kartoffeln und säten Korn.

Da sie nun das urbar gemachte Land gern als ihr Eigentum gesehen hätten, so machte der Priester dem Häuptling Pomperaug, der ihn eines Tages in seiner Hütte besuchte, den Vorschlag, ihm die betreffende Landstrecke gegen entsprechende Bezahlung abzutreten.

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