Archiv

Hannikel – 16. Teil

Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787

Kaum war die Untersuchung über Hannikel, Wenzels und Dulis Verbrechen zu Ende, so lief beim Oberamt in Sulz von der Markgräflichen Badischen Amtei Ettlingen und zugleich auch von Karlsruhe Nachricht ein, dass auch N o t t e l e mit Karl Weis, dem ältesten Sohn des Erzräubers, dem kleinen Buchowiz, in einem Wirtshaus während des Spiels aufgehoben und nicht nur in Haft, sondern Ersterer auch schon zum Geständnis gebracht worden sei, dass er an der schrecklichen Mordtat des Herzoglichen Grenadier-Pfisters Anteil habe.
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Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 50

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Mägdesprung

Auf den Bergen und in den Felsen hausten die Riesen. So erzählt die Sage von diesen mächtigen Gesellen, die von den Menschen ihrer Größe und Kraft halber gefürchtet, aber auch wieder geschätzt wurden, weil sie die Erde von Drachen, Lindwürmern und allerlei Ungetümen säuberten. Manche seltsame Steinbildung, die, einer menschlichen Gestalt ähnlich, aus den Tropfstein- oder Granitfelsen hervorragt, erklärt die Sage für versteinerte Riesen; denn ihrer ganzen Natur nach hängen sie mit dem Steinreich zusammen. Sie sind entweder belebte Steinmassen oder versteinerte, früher lebendige Geschöpfe. Steine und Felsen sind auch des Riesengeschlechtes Waffen. Sie Weiterlesen →

Nick Carter – Carruthers, der Verbrecherkönig – Kapitel 1

Nick Carter
Carruthers, der Verbrecherkönig
oder: Lebendig begraben
Kapitel 1

Im Polizeipalast in der Mulberry Street

Im Privatzimmer des Chefs der New Yorker Kriminalpolizei, Inspektor McClusky, saß dieser in einem eifrigen Geplauder mit dem berühmten Detektiv Nick Carter, der sein intimer Freund war und dessen Beistandes er sich in all den schwierigen Fällen zu bedienen pflegte, wo es weder seinem eigenen Scharfsinn noch demjenigen seiner gewieftesten Beamten gelungen war, die Weiterlesen →

Slatermans Westernkurier 08/2020

Auf ein Wort, Stranger, was sagt dir der Name Walla Walla?

Wahrscheinlich nicht besonders viel, denn was weiß man schon großartig über diesen kleinen Indianerstamm aus der Sprachgruppe der Sahaptin oder über das gleichnamige Städtchen im Südosten des heutigen Bundesstaates Washington, deren beider Heimat unweit der Grenze zu Oregon am Fuß der nordwestlich abfallenden Berge der Blue Mountains liegt?

Walla Walla ergeht es wie vielen anderen Namen, die zwar eine geschichtsträchtige Vergangenheit aufweisen Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 84

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

106. Von viel anderen, welche gleicherweise vor Gottes Gericht geladen worden

Im Jahr Christi 1003 wollte Meinwerkus, der zehnte Bischof von Paderborn, die sinkende Zucht im Kloster Korvei wiederum erheben und aufrichten, kam deshalb dahin und wollte des Reformierens einen Anfang machen. Es widerstand ihm aber darin der Abt Walo, der durchaus keine strengere Regel gestatten oder zulassen wollte. Der Handel kam vor den Kaiser und wurde die Sache so weit gebracht, dass der Abt seines Amtes entsetzt wurde. Nun getraute sich der Bischof, beharrlich in seinem guten Vornehmen von Neuem, eine andere Ordnung zu Korvei Weiterlesen →