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Blutrosen – 5 – Affenliebe

Blutrosen
Schauererzählungen
frei nach dem Französischen des Eugène Sue, Alexandre Dumas d. Ä, Honoré Balzac, Victor Hugo und andere
Verlags-Comptoir. Breslau. 1837
Druck von M. Friedländer in Breslau
Erster Teil

Affenliebe

(Frei bearbeitet aus Pougens Letires inédites sur l’instinct des animuax).

Folgende Begebenheit aus meinem Leben, deren Andenken mir schmerzlich teuer ist, teile ich mit, weil sie trotz Weiterlesen →

Elbsagen 91

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

93. Die Hand des Himmels

In Blankenese war ein junger Fischer, dem ging es unglücklich. Es wollte ihm mit dem Fang gar nicht gelingen. Er geriet in Mangel und Elend, und Frau und Kinder mussten Hunger leiden. Einmal war ein heißer Sommertag. Als aber gegen Abend ein Gewitter mit der Flut im Westen aufstieg, entschloss sich der Fischer, noch eine Fahrt zu wagen, weil er gehört hatte, dass in solchen Augenblicken die Fische am besten ins Netz gingen. Er stieg ins Boot Weiterlesen →

Die Blume der Prärie – Die Schwestern

Gabriel Ferry
Die Blume der Prärie
oder die deutschen Kolonisten an den Ufern des Colorado
Grimme und Leipzig, Druck und Verlag des Verlags-Comptoirs, 1852

Sechstes Kapitel

Die Schwestern

Die Erzählung des Hausierers von der Annäherung einer jener gefürchteten Banden, welche mehr als ein Jahrzehnt hindurch der Schrecken der texanischen Pflanzer wären, hatte die Bewohner von Mertenshaus zwar mit Besorgnis, aber keineswegs mit der panischen Furcht erfüllt, welche die Leute auf den kleinen Pflanzungen Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 3 – Kapitel 3

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 3
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Drittes Kapitel

Wie unsere Lieblingslaster zu Geißeln werden, um uns zu züchtigen.

Wir müssen nun den Leser bitten, das stolze Herrenhaus am Strand, welches von Thomas Cecil, damaligen Grafen von Exeter, errichtet worden war und seinen Namen führte, mit uns zu besuchen. In einem Zimmer desselben werden wir Lord Roos und die Gräfin von Exeter zum letzten Mal allein beieinander finden.
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Deutsche Märchen und Sagen 103

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

137. Reise nach Jerusalem

Dem Johannes Nider hat ein Erzbischof von Mainz folgende Geschichte zu wiederholten Malen erzählt.

Ein edler deutscher Ritter, der, wie es nun einmal so ging, in ewigem Hader, Zwist und Fehde mit seinen Nachbarn lebte, ritt eines Nachts, begleitet von mehreren Knechten, in einen Wald nahe an dem Rhein. Ehe er das Ende desselben erreicht hatte, sandte er einen der Knechte voraus, um zu spähen, ob im Feld nichts Verdächtiges sei und nicht etwa ein Hinterhalt dort gelegt wäre. Da der Mond gar hell schien, so konnte der Knecht das leicht und Weiterlesen →