Deutsche Märchen und Sagen 133
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
173. Gottvertrauen belohnt
Im Jahr 1539 lebte im Sachsenland eine ehrbare Witwe mit zwei Söhnen. Es war in dem Jahr eine große Hungersnot und die Frau wusste kein Brot mehr für die Kinder und sich zu beschaffen.
Da kleidete sie eines Morgens sich und die Söhne in ihre besten Kleider und ging auf eine nahe Quelle zu, um dort Gott zu bitten, dass er sich ihrer erbarmen möge. Indem sie vor die Tür trat, sah sie einen ehrenhaften Mann, der sie freundlich grüßte und nach einigen Worten sie fragte, ob sie an jenem Quell Essen zu finden glaube.
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Aus dem Wigwam – Die Entstehung der feuerspeienden Berge
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Zwanzig Sagen
Mitgeteilt von Kah-ge-ga-gah-bowh
Die Entstehung der feuerspeienden Berge
ie Indianer am Missouri erzählen, der böse Geist sei einst über die Rothäute so ergrimmt, dass er die Berge Feuer, Sand und große Steine ausspeien ließ, um sie zu töten. Doch der gute Geist erbarmte sich ihrer; er löschte das Feuer und trieb den Teufel aus seinem Wohnsitz in den Bergen.
Sobald jedoch die Menschen wieder in ihren alten schlechten Lebenslauf verfielen, erlaubte er dem bösen Geist wiederzukommen und Feuer aus den Bergen zu speien. Zeigten sie nun wieder Reue und besserten sich, so musste sich der Teufel wieder zurückziehen.
Geister-Schocker – Folge 49
Geister-Schocker – Folge 49
Piratenrache
Nach einem Roman von Earl Warren
Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 01.07.2014, Audio-CD, ca. 60 Minuten, 7,95 EUR, ISBN: 9783864730511
Sprecher: Tanja Dohse, Hildegard Meier, Helgo Liebig, Rüdiger Schulzki, Reent Reins, Patrick Bach, Robert Missler, Werner Wilkening, Marc Schülert, Claus Wilke, u. a.
Synopsis:
Oberhessisches Sagenbuch Teil 114
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Feuer am heiligen Ort
Die Tochter des Weidmüllers brach an einem heiteren Frühlingstag mit ihrer Mutter Flachs in der Scheuer und ging einen Augenblick von der Arbeit fort, um im Schweinestall nachzusehen. Es war gerade Mittagszeit. Zufällig schaute sie nach dem nahen Eschenröder Küppel, den man auch Der wilden Frau Haus nennt. Niemand war im Feld zu sehen, aber unter einem Acker des Küppels brannte lustig ein armlanges, ganz lichtes Feuerchen, doch ohne den geringsten Rauch. Das Mädchen winkte seiner Mutter, um ihr das zu zeigen. Allein diese fing laut an zu Weiterlesen
Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 6
Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer RomanZweiter Band
VI. Eine Sinnesänderung
Der Major von der Grieben hatte sich in sein Schicksal ergeben. Er war darauf gefasst, Unannehmlichkeiten zu erfahren, hoffte jedoch auf eine standesgemäße und rücksichtsvolle Behandlung.
Solange er sich in dem Schiff befand, sollte er sich auch nicht getäuscht haben. Die Mitglieder der Kommission, wie der Führer des Ersteren, benahmen sich höflich gegen ihn. Man tat, als sei er ein Passagier des Fahrzeugs.

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