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Bill Hammer – Teil 5

Otto Ruppius
Bill Hammer
Episode aus dem Bürgerkrieg in Missouri
Aus: Die Gartenlaube Nummer 6 bis 9, 1862

Bill hatte sich zum nächsten Maisfeld gewandt, das ihn bis zu einiger Entfernung vom Haus vor jeder Entdeckung sicherstellen musste, und verfolgte in Hast eine breite Furche, die sich ihm bot. Nur in einzelnen Strahlen ließ er das Licht vor sich fallen, um nicht aus der Richtung zu geraten, und trat bald auf freies Land hinaus. Hier kannte er jeden Fußbreit, aber ein wütender, mit Regen vermischter Sturm empfing ihn, der ihn, bei jedem Schritt vorwärts, wieder zurückzuwerfen drohte. Erst als er mit Anstrengung einen Fußweg am Saum des Waldes erreicht hatte, erhielt er einigen Schutz. Den Kopf gegen den Wind gebeugt, die Laterne, deren Licht ihn nur blendete, Weiterlesen →

Geister-Schocker – Folge 50

Geister-Schocker – Folge 50
Grabeskälte
Jubiläumsfolge nach einer Idee von Andreas Masuth

Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 14.11.2014, Audio-CD, ca. 53 Minuten, 7,95 EUR, ISBN: 9783864731105

Sprecher: Christian Rode, Thomas Danneberg, Nicolai Tegeler, Vera Bunk, Lutz Harder, Thomas Petruo, Michael Pink, Kellina Klein

Synopsis:

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Oberhessisches Sagenbuch Teil 115

Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873

Das Irrkraut

Es gibt ein Kräutchen, das sieht der nicht, der darauf tappt, man nennt es das Irrkraut. Sobald der Fuß dasselbe berührt hat, verliert man alle Richtung des Weges und geht blindlings fort, ohne jemand zu kennen, als ob man im Traum wandelte.

So kam einmal ein Rixfelder Mann in der Schalksbach zu seinem Bruder. Er war in Lauterbach gewesen, sein Bruder kam aus dem Dorf.
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Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 7

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer RomanZweiter Band

VII. Eine ansteckende Krankheit

Die Strafe, welche der Junker von Wardow für seine Unachtsamkeit oder Achtungswidrigkeit gegen einen Offizier zu erwarten hatte, war eben nicht so bedeutend. In Wirklichkeit sollte dieselbe auch nur in zwei Tagen Wacharrest bestehen, als sie gefällt worden war, und diese hätten sich wohl verschmerzen lassen.

Doch was für den jungen ehrgeizigen Mann mehr zählte, als ebenso viel Monate, war die Lächer­lichkeit, welche diesmal mit seiner Strafe verbunden war, und die sich bis ins Unendliche fortzusetzen drohte, weil es zu viel Weiterlesen →

Des Teufels Abenteuer in München im Sommer 1876 – IV

Der Teufel und ein Preuße

Der Teufel stand vor einem Laden mit Gipsfiguren. Ein Herr gesellte sich zu ihm.

»Na nu, wie jefällt Ihnen die Büste von Bismarcken? Det is ein janzer Mann, in Preußen jewachsen, in dem dummen Bayern findet man nie so was nich, da …«

Dem Teufel machte es Spaß, den blau­weißen Patrioten zu spielen. Er zog darum ganz bavarisch über Preußen und Bismarcken los. Da kam er aber schön an.

»Was«, schrie der Preuße, »Sie beleidigen man Bismarcken. Wo ist Polizei,  Schutzmann hierher, det is ‘n Reichsfeind, ins Loch mit dem Kerl.« Der Teufel hatte aber nicht Lust, sich wegen Bismarck-Beleidigung Weiterlesen →