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Slatermans Westernkurier 08/2022

Auf ein Wort, Stranger, hast du schon einmal etwas vom Axtmörder von Austin gehört?

Austin ist nicht nur seit 1839 die Hauptstadt des US-Bundesstaates Texas und jener Ort, in dem Marshal Crown, der Held unserer bekannten, gleichnamigen Westernserie lebt, sondern auch jene Stadt, in der zwischen den Jahren 1884 und 1885 einer der unheimlichsten und brutalsten Serienmörder des Wilden Westens sein Unwesen trieb. Man nannte ihn auch den Servant Girl Annihilator. Drei Worte, die den Menschen in Austin noch jahrzehntelang panische Angst einjagten, denn dieser Axtmörder wurde nämlich nie gefasst!

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Sagen der mittleren Werra 35

Sagen-der-mittleren-Werra

Der feurige Mann bei Fambach

Bei dem alten Asmus Heller in Fambach saß eines Abends wohl ein Dutzend älterer Männer, rauchten ihr Pfeifchen und schwatzten von dem feurigen Mann, der sich dort herumtreibe. Da sagte einer der Alten, wenn sie sich nicht fürchteten, so wollte er denselben unter das Stubenfenster zitieren.
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Der Vampir – Selwas Schicksal

Hans Wachenhusen
Der Vampir
Eine Novelle aus Bulgarien, 1878

Selwas Schicksal

In Jowans Haus herrschte die tiefste Stille. Marko schlich durch dasselbe niedere Tor zurück in das Gehöft. Er verschloss und verriegelte es von innen sorgfältig, kroch dann durch den dunklen Raum und fand die Wächter schnarchend an dem verglimmenden Feuer.

Was nützte es, sie zu wecken! Gegen den einen Räuber gab es keinen Schutz! Er trat ins Haus. Alles still. Selbst die Flurlaterne brannte nicht. Er tappte an alle Türen, sie waren verschlossen. Er betrat die breite Holzstiege und rief hinauf: »Gospodin Jowan! Wacht auf, wenn Ihr schlaft! Marko muss Euch sprechen!«
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Die Plauderstube – Die Geschichte des Strandwächters

Die Geschichte des Strandwächters

Um mich zu erholen, hatte ich einen Ausflug an die südliche Küste von Cornwall gemacht und in einem kleinen, nicht weit vom Meer gelegenen Dorf meine Wohnung genommen. Die regelmäßigen Spaziergänge am stillen Ufer und die frische stärkende Seeluft hoben in kurzer Zeit meine geschwundenen Kräfte. Ich dachte bereits ernstlich daran, die Rückkehr anzutreten, als ich die nachstehend geschilderte Begegnung hatte.

Es war ein schöner mondheller Abend und ich stand am Fenster meines Wohnzimmers, die wenigen dort weilenden Fremden beobachtend, welche nun Zeit zu Zeit vorübergingen, als plötzlich der Gedanke in mir erwachte, jetzt, beim Mondlicht, einen Spaziergang über die Klippen des Ufers zu machen. Es war schon oft meine Absicht gewesen, um Gelegenheit zu haben, das Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 153

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

199. Von Mäusen gefressen

Kaiser Heinrich IV. hatte einen argen Feind. Nachdem er zu Lüttich gestorben war, saß dieser, ein stolzer und hochmütiger Mensch, eines Tages bei einem Gastmahl. Plötzlich drangen aus allen Mauern Mäuse und die umzingelten ihn dergestalt und in so großer Menge, dass er kaum einen Ausweg sah, ihnen zu entfliehen.

Man schlug auf die Tiere los, scheuchte sie auf alle Weise, aber vergebens.

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