Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 6
Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 6
Unter Freunden
Der fürsorgliche Zoologe hatte Pawlik den Kopf – der bei dem Zusammenstoß mit dem Schwertfisch am schwersten in Mitleidenschaft gezogen worden war – so gründlich verbunden, dass unter den Mullbinden nur noch Nase, Mund, Augen und ein einziges Ohr hervorschauten.
»Nun, sieh mal an«, sagte der Zoologe, strich über seinen prachtvollen Bart und knüpfte den letzten Knoten auf dem Scheitel des Weiterlesen
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 3
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Achte Episode
Das Geisterauto
Drittes Kapitel
Für eine Frau
Der Milliardär Fred Jorgell vertrat den Grundsatz, dass man seine Bediensteten großzügig bezahlen müsse, wenn man gut bedient werden wolle; daher wurden alle, die mit ihm zu tun hatten, von den Ingenieuren der Compagnie des paquebots Éclair bis hin zu den niedrigsten Bediensteten, großzügig entlohnt. Selbst der Concierge des Palastes war eine echte Persönlichkeit, und die Summen, die er jedes Jahr erhielt, einschließlich verschiedener Zulagen, entsprachen dem Gehalt eines Generals oder Ministers in unserem alten Europa.
Wahre irische Geistergeschichten II
St. John D. Seymour, Harry L. Neligan
Wahre irische Geistergeschichten
Kapitel 2
Spukhäuser in Conn’s Half
Schon seit sehr früher Zeit existierte eine Teilung Irlands in zwei Hälften. Traditionell wurde angenommen, dass diese im Jahr 166 n. Chr. von Conn dem Hundertkämpfer und Mogh Nuadat vorgenommen wurde. Der Norden war folglich als Conns Hälfte bekannt, der Süden als Moghs Hälfte. Die Trennungslinie bildete eine Reihe von Kieshügeln, die sich von Dublin bis Galway erstreckte. Dieser Aufteilung sind wir gefolgt, mit der Ausnahme, dass wir die gesamten Grafschaften Westmeath und Galway dem nördlichen Teil zugeschlagen haben. Ursprünglich hatten wir gehofft, vier Kapitel über Spukhäuser zu schreiben – eines für jede der vier Provinzen –, aber aus Mangel an Material aus Connacht waren wir gezwungen, den Plan zu übernehmen, nach dem die Kapitel I–III gegliedert sind.
Mrs. Acheson aus der Grafschaft Roscommon sendet uns folgende Schilderung:
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 59
Die Anzahl der Jäger in den Bergen etc. – Der Rückgang des Wildes – Die verheerenden Auswirkungen geistiger Getränke auf die Indianer
Es gibt etwa dreihundert Männer, die die umherziehenden Jagdgesellschaften in diesen Regionen bilden; jene nicht eingerechnet, die sich hauptsächlich in den verschiedenen Forts oder Handelsgütern auf der Ost- und Westseite der Berge aufhalten. Die Hälfte oder mehr von ihnen wird als Lagerhüter (camp keepers) beschäftigt. Sie erledigen alle im Lager anfallenden Aufgaben wie das Kochen, das Zurichten von Biberfellen, das Herstellen von Lederriemen, das Auf- und Abladen des Gepäcks sowie das Bewachen der Pferde. Da sie ständig im Lager verbleiben, sind sie jederzeit bereit, dieses gegen die Angriffe der Indianer zu verteidigen.
Diese Männer stehen meist im Dienst der Gesellschaften, und ein Teil von ihnen begleitet jede Gruppe von Fallenstellern (trapper) auf ihren Streifzügen oder Jagden nach Bibern. Die Fallensteller hingegen halten sich die meiste Zeit abseits des Lagers auf, um Wild oder Biber nachzustellen.
Sie teilen sich in zwei Klassen: jene, die von den Gesellschaften für ein festes Gehalt angeworben wurden, und jene, die man Freie Weiterlesen
Kommissar Rosic – Band 1.07
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 7: Der abgetrennte Kopf und das gestohlene Jackett
Rosic und Lahuche speisten im Hôtel du Soleil d’Or. Ehrerbietig wurden sie von Noré bedient, dem der Schrecken der vergangenen Stunde noch immer in den Knochen steckte.
Rosic hatte bereits mit seinen Männern in Lyon telefoniert und ihnen die Personenbeschreibung des Mörders durchgegeben. Dieser sollte direkt beim Verlassen des Zuges festgenommen werden – in dieser Hinsicht war Rosic also beruhigt.
Er hatte Lahuche von seiner Unterredung mit Monsieur Coconaz erzählt, und Lahuche hatte nachdenklich den Kopf geschüttelt: »Sie glauben also noch immer an die Schuld dieses Unbekannten?«
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