Sagen der mittleren Werra 77
Von den Schatzgräbern auf dem alten Liebenstein
Den Schatz droben im Buchenkranz auf der alten Burg Liebenstein wollten einst viele aus der Umgegend heben. Das war aber nicht so leicht, denn der Geist, der den Schatz hütete, musste erst herbeigerufen und befragt werden, womit man ihn bewegen und heben könne. So ließen sie einen Jesuiten kommen und durch ihn die Sache vorbereiten. Von diesem erfuhren sie nun nicht nur die genaue Stelle, wo der Schatz liege, sondern auch, dass sie ihn mittels eines schwarzen Huhns, an dem aber keine einzige weiße Feder sein oder gewesen sein dürfe, erlangen könnten.
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Slatermans Westernkurier 02/2024
Auf ein Wort, Stranger, kein Scherz, aber Old Shatterhand hat wirklich gelebt.
Shatterhand bedeutet Schmetterhand, und so wurde der Mann, um den es hier geht, oft genannt. Karl-May-Fans müssen wir allerdings enttäuschen, denn es handelt sich nicht um jene Fantasiegestalt des 1842 in Sachsen geborenen Schriftstellers, die zusammen mit seinem indianischen Blutsbruder in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in diversen Kinofilmen Kultstatus erlangte. Hier geht es um eine reale Person aus Fleisch und Blut, die in den wenigen Jahren von 1860 bis zu ihrem frühen Tod im November 1870 zu einer Legende des Wilden Westens wurde.
Thomas James Smith wurde am 12. Juni 1830 in einem New Yorker Slum als Sohn armer schottischer Einwanderer geboren, deren größte tägliche Sorge es war, mit ihren Kindern nicht zu verhungern. Das Leben in den Slums war hart und voller Gewalt. Thomas wurde nichts geschenkt, im Gegenteil. So lernte er schon in jungen Jahren, sich mit seinen Fäusten gegen die Straßenbanden der Randbezirke Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 179
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
237. Der sprechende Bock
Ein Bauer kam in einer hellen Nacht durch den Beveren-Polder und wollte nach Hause zu. Ermüdet setzte er sich unterwegs nieder, um ein wenig auszuruhen. Es war an den Ruinen des alten Schlosses von Beveren (Waesland). Da hörte er plötzlich ein jämmerliches Blöken nahe bei sich. Er stand auf, ging darauf zu und fand ein blutjunges Böckchen, welches noch keine Stunde alt sein konnte.
»Armes Tierchen«, sprach er bei sich, »wie liegst du hier so verlassen!«
Die Gespenster – Vierter Teil – 8. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil
Achte Erzählung
Ein Poltergeist verscheucht also Reisenden aus dem Weißen Ross zu Osterwieck
Als der Besitzer des Gasthofes Zum weißen Ross zu Osterwieck verstorben war, entschloss sich seine hinterbliebene Witwe, in Verbindung mit ihrem erwachsenen Sohn die Wirtschaft fortzusetzen, weil sie bis dahin ihr gutes Auskommen dabei gefunden hatten. Anfangs Weiterlesen
Jim Buffalo – 23. Abenteuer – Kapitel 3
Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 23. Abenteuer Jim Buffalos
Der Prärieteufel
3. Kapitel
Mit Bill Cnox entkommen
Jim Buffalo bemerkte mit wachsendem Erstaunen, wie die Dämpfe immer lichter wurden und plötzlich sah er in einem geschützten Weiterlesen

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