Archiv

Der Alte vom Berge – Kapitel 10

C. F. Fröhlich
Der Alte vom Berge
Oder: Taten und Schicksale des tapferen Templers Hogo von Maltitz und seiner geliebten Mirza
Ein Gemälde aus den Zeiten der Kreuzzüge
Nordhausen, bei Ernst Friedrich Fürst, 1828

X.

Auf einen freudigen Empfang hoffend, spornten die Templer ihre Rosse zur Eile.

Achmed, des Sultans Sohn, und der Alte waren höchst missvergnügt.

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Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel V

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Die harte Kur

V.

Die Wunde zeigte sich bei der Untersuchung durch den glücklicherweise bald eintreffenden Arzt nichts so gefährlich, wie man hatte fürchten müssen. Die Hast und die Erschöpfung des Mörders hatten den Stoß unsicher gemacht. Eines jener Fischbeinstäbchen, welche Damen zu ihrer Kleidung gebrauchen, hatte seine Gewalt noch mehr gebrochen und ihn, nachdem er eine Rippe gestreift hatte, flach weiter gleiten lassen. Der Blutverlust war Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 34

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

34. Die Kröte

Ein Bauer ging einmal zu Felde, um trockenen Burzeldorn von den Äckern zu holen. Indem er aber so arbeitete, traf er mit seiner Gabel eine große Kröte, die unter dem Burzeldorn lag. Die setzte sich alsbald auf ihre Hinterbeine und spie ihn an, als wollte sie sich mit ihm messen. Er aber nicht faul, nahm ein groß Stück Holz, schlug den Wurm, dass er tot hinfiel und ging dann ruhig nach Hause. Unterwegs schaute er einmal um und, richtig, da war dieselbe Kröte wieder hinter ihm. Da schlug er sie noch einmal tot, verbrannte sie noch dazu und dachte: Nun Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Der Schutzgeist

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Der Schutzgeist

ie Delawaren glauben, sie seien von einem mächtigen Manitu, der in Gestalt eines nur selten sichtbaren Adlers über ihnen schwebe, beschützt. Ist er mit ihrem Betragen zufrieden, so fliegt er niedrig und umkreist die weißen Wolken am Himmel. Auch ist dies zugleich ein sicheres Zeichen, dass das kommende Jahr ein ausgezeichnetes wird, dass der Mais gut gedeiht und sie großes Glück auf der Jagd haben werden. Zuweilen wird er auch böse, lässt seine Stimme im Donner hören, im Blitzen seine zornigen Augen sehen und schlägt dann diejenigen tot, die ihm missfallen.

Diesem mächtigen Geist pflegen die Delawaren regelmäßig zu opfern. Zum Zeichen, dass er es wohl aufnimmt, lässt er manchmal eine Feder fallen, die unsichtbar und unverwundbar macht.

Einstmals wurden die Delawaren von den Pawnee auf einer großen Prärie umringt und beinahe sämtlich umgebracht. Weiterlesen →

Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 7

Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858

Siebentes Kapitel

Das Abenteuer des alten Ike

Eine Panthergeschichte bildete den natürlichen Schluss dieses Tages. Es ist bereits angedeutet worden, dass der alte Ike zu seiner Zeit mehreren dieser Tiere das Lebenslicht ausgeblasen habe und unzweifelhaft mehr als eine Panthergeschichte erzählen könne.
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