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Gold Band 3 – Kapitel 5.1

Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 5.1

Der Gefangene

Baron Lanzot merkte bald, dass der Amerikaner mit seinem alten Freund etwas zu bereden hatte, zu dem sie gerade keine Zeugen wünschten. Er nahm deshalb, als sie den Lagerplatz der Deutschen und den zornigen Justizrat verlassen hatten, sein Maultier wieder am Zügel und schritt voran in das Paradies hinab, die beiden im eifrigen Gespräch zurücklassend. Wohl hatte der alte Mann Ursache, dass er dann und wann bedenklich mit dem Weiterlesen →

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 41

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

41. Wie Rübezahl endlich begraben wird.

Es war ein herrlicher Sommertag gewesen. Rübezahl hatte ihn einmal genossen und sich auf dem Hochgebirge einen Spaziergang gemacht. Nun prangten gerade die Natur in ihrem Nachtfeierkleid, denn der Mond strahlte sein Silberlicht auf die Erde hernieder vom heiteren Nachthimmel, an dem nur einige leichte Wölkchen hinschwebten. Die Nacht war so ruhig und still, dass man das Gebell der Hunde aus den Dörfern heraufschallen hörte. Plötzlich Weiterlesen →

Elbsagen 20

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

20. Das Pagenbett auf dem Königstein

Auf der weltberühmten Bergfeste Königstein befindet sich hinter der sogenannten Friedrichsburg auf einem schmalen, kaum eine Elle breiten Gesims der äußeren Festungsmauern das sogenannte Pagenbett. Es hat seinen Namen von folgendem Vorfall:

Am 12. August 1675 weilte der Kurfürst Johann Georg II. auf der Friedrichsburg, die damals Christiansburg hieß, Weiterlesen →

Die Gespenster – Zweiter Teil – Fünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Fünfzigste Erzählung

Die unterirdische Erleuchtung in einer der Kirchen des Friedrichstädter Marktplatzes zu Berlin

Der verstorbene Sekretär beim Berg- und Hüttendepartment, Herr Weichmann, und der jetzige Packhofinspektor, Herr Kanngießer zu Havelberg, gingen im Herbst des Jahres 1770 um Mitternacht aus einem freundschaftlichen Weiterlesen →

Gruselkabinett Folge 146 – Der rote Raum

Herbert George Wells, den meisten von uns besser bekannt als H. G. Wells, wurde am 21. September 1866 geboren. Um sich während der Besuche auf der Arbeitsstelle seiner Mutter die Zeit zu vertreiben, begann er in der dortigen Bibliothek zu lesen und widmete sich bald den anderen Welten und Leben, zu denen ihm Bücher Zugang gaben. Sie beflügelten auch seinen Wunsch zu schreiben. Er gilt heute als einer der prägendsten Autoren seiner Zeit und die führende Rolle bei der Entstehung des Science-Fiction Genres. Eine der denkwürdigsten Kurzgeschichten aus seinen Horrorgeschichten ist Der rote Raum. Die Story hat den typischen Charakter einer Schauergeschichte, die in einem alten Herrenhaus spielt. Wells verwendet eine enorme Menge an beschreibenden Texten, um das Aussehen eines Hauses zu vermitteln, das von Angst lebt. Die Charaktere sind vielleicht zunächst nicht einmal in der Lage, es zu spüren, aber sie erkennen, dass es in ihrem Raum Angst gibt – schwarze Angst.

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