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Gruselkabinett Folge 147 – Die Höllenfahrt des Schörgen-Toni

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts lebte im Schloss zu Moosham ein Gerichtsdiener namens Anton. Er war im Volke unter dem Namen Schörgen-Toni bekannt und wegen seiner Grausamkeit ein im ganzen Lungau übelberüchtigter Mann. Er bedrückte das Volk, quälte die Gefangenen, die in den Kerkern zu Moosham saßen, auf die entsetzlichste Weise und setzte besonders den Wilderern hart zu, ja er misshandelte sogar seine Eltern und ließ ihnen seine Rohheit fühlen. Trotz seiner vielen Missetaten ereilte ihn aber nie die gerechte Strafe, sodass die Leute behaupteten, er habe seine Seele dem Teufel verschrieben, welcher ihn dafür in Schutz nähme. Doch endlich hatte auch seine Stunde geschlagen.

Es war eine stürmische Nacht. Rabenschwarze Wolken hingen am Firmament und umhüllten die Berge. Der Wind heulte in schauerlichen Tönen durch den Wald und überfiel, wie von wilden Furien gepeitscht, das Schloss, an dessen Mauern er vergebens rüttelte. Dafür ließ er den Zorn an den alten Baumriesen aus, die Weiterlesen →

Die drei Musketiere 36

Alexander Dumas d. Ä.
Die drei Musketiere
7. bis 10. Bändchen
Historischer Roman, aus dem Französischen von August Zoller, Stuttgart 1844, überarbeitet nach der neuen deutschen Rechtschreibung

III.

Rachetraum

Am Abend gab Mylady Befehl, Monsieur d’Artagnan einzuführen, sobald er seiner Gewohnheit gemäß kommen würde. Aber er kam nicht.
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Schinderhannes – Siebzehntes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Siebzehntes Kapitel

Schinderhannes vor dem Geschworenengericht

Am 18. März 1803 fand das letzte Verhör des Schinderhannes statt. Am 20. Oktober desselben Jahrs nahmen die öffentlichen Sitzungen des Geschworenengerichts ihren Anfang. Welche Menschenmenge kam da aus der ganzen Umgegend zusammen, um den Gerichtsverhandlungen beizuwohnen und den Schinderhannes und seine Bande zu sehen, die aus mehr als sechzig Personen beiderlei Geschlechts bestand.
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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel IV, Teil 5

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel IV, Teil 5

Asmodi schlug nun den Herren vor, sich jeder seinen Lieblingswein zu bestellen. Er wollte sie ohne Weiteres à la Faust damit bedienen. Da man glaubte, er scherze, so ließ er einen Bohrer bringen, bohrte die Löcher in den Tisch, sprach seinen Hokuspokus. Froh gelaunt bestellte sich der Advokat Lacryma Christi, der Arzt bitteren Malaga, der Kommerzienrat Shiraz, eine Dame Muscat de Frontignan, ein anderer Zyprier usw. Aber wie sperrten alle Nasen, Ohren und Augen auf, als all die roten Quellen reichlich sprudelten und die Pokale füllten.
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Der Arzt auf Java – Zweiter Band – Kapitel 4

Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Zweiter Band
Kapitel 4

Das Kodizill des Doktor Basilius

Die Sonne war seit mehreren Stunden aufgegangen, als Eusebius van der Beek an dem Tag, nach dem bei Mynheer Cornelis verbrachten Abend, nach Weltevrede zurückkehrte.

Was auch der Notar Maes über die Unwürdigkeit dieses Fortbewegungsmittels gesagt haben mochte, so legte Weiterlesen →