Jörg Böhm – Und ewig sollst du schweigen
Jörg Böhm – Und ewig sollst du schweigen
Das Privatleben der dänisch-stämmigen Kriminalhauptkommissarin Emma Hansen ist gerade nicht ganz einfach. Ihre Mutter will in ihre Nähe ziehen und sie bei der Erziehung ihres kleinen Sohnes, der eigentlich gar nicht ihr Sohn ist, unterstützen. Das versteht Emma so, dass die Mutter sich massiv in ihr Leben einmischen will und ihr vielleicht sogar kleinen Luiz entfremden wird.
Außerdem hat Emma zwar momentan keinen Partner und ist alleinerziehend, aber steht dem männlichen Geschlecht durchaus nicht ablehnend gegenüber. So befindet sie sich momentan zwischen zwei möglichen Partnern, zum einen dem dänischen Ermittler Nicklas, Weiterlesen
Schaurige Mordtat des Schusters aus Treuenbrietzen
Der Neuruppiner Bilderbogen war ein volkstümlicher farbiger Bilderbogen, der seit 1775 im Verlag Johann Bernhard Kühn (1750-1826) erschien, aber erst nach 1822 unter der Geschäftsleitung des Sohnes Gustav Leopold Kühn (1794-1868) Bedeutung erlangte und bis 1937 erschien. Es handelte sich dabei um Lithographien, die einen größeren Ausstoß an Bogen als der Holzschnitt ermöglichten, allerdings lange Zeit ebenfalls nur schwarz-weiß gedruckt werden konnten. Ihre typische Farbigkeit erhielten sie bis 1890 mithilfe von Schablonen in Handarbeit, indem Dutzende von Kindern die Arbeit der in der Regel anonym bleibenden Zeichner und Lithographen vollendeten. Gustav Kühn, der an der Berliner Kunstakademie studiert hatte, zeichnete und textete selbst. Der Weiterlesen
Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel I
Dreizehn Jahre im Wilden Westen
0der: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877
Kapitel 1
Reise nach New York
An einem schönen Morgen im Monat Juli 1864 konnte man auf dem Nürnberger Bahnhof einen Jüngling in vollem Reisekostüm sehen, welcher in Begleitung einiger Verwandten auf die Abfahrt des Personenzuges nach Hannover harrte. Die schöne Stimme des Kondukteurs rief zum Einsteigen. Nach kurzem Abschied bestieg jener reizende Jüngling in Begleitung seines Onkels den Zug und hatte in einigen Minuten seine Vaterstadt weit hinter Weiterlesen
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 45
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
45. Wie Rübezahl ein paar Wanderer zum Besten hat.
Es ist zwar eine alte gemeine Redensart schon aus der Schrift her: »Es gibt nichts Neues unter der Sonne«, aber es passt doch nicht überall. Denn es wird so viel Neues erfunden und ausgeheckt, dass sich die Altvorderen überschlügen, wenn sie das einmal sehen sollten. So haben die Menschen auch hier zu Lande Gläser erdacht, in welchen man deutlich den Wein sieht. Und will man dann trinken, so hat man doch nichts. In diesem Stück hat Weiterlesen
Elbsagen 24
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
24. Die wüste Mühle im Trebnitzgrund
In das in der Nähe von Lauenstein liegende Dittersdorf ist auch das Dörfchen Neudörfel eingepfarrt, das früher nur ein einziges Vorwerk war, zu dem auch der unweit davon im Grund gelegene Eisenhammer gehörte. Beide Grundstücke waren vor langen Jahren im Besitz eines Mannes, der zwar reich, aber ebenso habsüchtig war und dem alle Mittel recht waren, wenn sie nur zur Vergrößerung seines Vermögens dienten. Einst ging er in die Weiterlesen


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