Archiv

Die drei Musketiere 38

Alexander Dumas d. Ä.
Die drei Musketiere
7. bis 10. Bändchen
Historischer Roman, aus dem Französischen von August Zoller, Stuttgart 1844, überarbeitet nach der neuen deutschen Rechtschreibung

V.

Wie Athos, ohne sich die geringste Mühe zu geben, seine Equipirung fand.

D’Artagnan war in so gewaltiger Aufregung, dass er, ohne sich im Geringsten darum zu bekümmern, was aus Ketty wurde, in größter Eile die Hälfte von Paris durchlief und nicht eher anhielt, bis er sich vor der Tür von Athos Weiterlesen →

Der Konstanzer Hans Teil 3

W. Fr. Wüst
Der Konstanzer Hans
Merkwürdige Geschichte eines schwäbischen Gauners
Reutlingen, 1852

Drittes Kapitel

Wie Hans unter die Gauner gerät

Gleich nach der Zusammenkunft mit Toni wurde Hans als kaiserlicher Soldat weggenommen unter dem Vorwand, dass sein Pass nicht richtig sei. Sein Vater fand sich mit dem Werbeoffizier durch Bezahlung von 9 Gulden ab, und Hans wurde wieder frei. Diese Summe sollte nun bald möglichst wiedergewonnen werden, und doch ging der Weiterlesen →

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 1

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Einleitung

Es gab eine Zeit, da alles Land, so zwischen der Weser und dem Elbstrom sich dehnt, von undurchdringlicher Waldung bedeckt war. Finster und unwirtlich lag es da, und wilde Stürme brausten darüber. Eichen reihten von Norden her, Buchen von Süden Wipfel an Wipfel, und in der Mitte, wo der Felsen Grat sich zum Himmel hob, schauten dunkle Föhren weit in die Ferne.

Die Völker, welche rings an der Waldungen Rande wohnten, mieden voll Scheu ihre endlosen Tiefen. Denn da hauste dem Glauben nach ein wunderbares Geschlecht von Tieren und Menschen. Kein Zelt, keine Hütte war da Weiterlesen →

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel V, Teil 2

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel V, Teil 2

Michel klingelte, ließ ein köstliches Frühstück servieren, das er jedoch allein verzehrte. Unter allerlei Wünschen, die er dem Teufel vortrug, war auch der, dass er wohl wissen möchte, wie es in der Zukunft in der Welt, etwa in hundert Jahren aussehen möge, da doch die Anwendung der Dampfkräfte und die daraus erfolgten neuen Erfindungen, namentlich die Eisenbahnen usw., gewaltige Veränderungen hervorbringen müssten.

»Wenn dir damit ein Gefallen geschieht«, sagte Asmodi, »so will ich dir gleich nach deinem Frühstück mit einigen Weiterlesen →

Der Arzt auf Java – Zweiter Band – Kapitel 5

Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Zweiter Band
Kapitel 5

Der indische Arzt

Eusebius erreichte seine Wohnung in großer Niedergeschlagenheit. Der Zustand, in welchem er Esther gelassen hatte, beunruhigte ihn sehr. Aber zu seiner großen Überraschung war es ihm, wie am Tage zuvor, als er die Rangune betrachtete, unmöglich, seine rebellischen Gedanken auf die zu richten, die er liebte. Während der Weiterlesen →