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Nick Carter – Band 18 – Ein Dynamitattentat – Kapitel 5

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein Dynamitattentat
Ein Detektivroman
Kapitel 5
Der Daumenabdruck

»Ich nehme an, Sie möchten Miss Glenn unter vier Augen sprechen?«, fragte Melville gespannt.

»Selbstverständlich. Bitte sagen Sie ihrem Bruder nichts von unserer Wahrnehmung!«

»Unbesorgt, Mr. Carter – ich brächte es nicht über das Herz, den armen Kerl von solch niederschmetternder Entdeckung in Kenntnis zu setzen!«, versicherte Melville.

Als sie sich dem Wohnzimmer näherten, trat Kenneth mit der Meldung auf sie zu, dass ein Mann namens Gleason darin auf sie Weiterlesen →

Die Abenteuer des Cartouche – Band 1 – Kapitel 1

Richard Brinsley Peake
Die Abenteuer des Cartouche
Band 1
Kapitel 1
Geburt, Eltern und Ausbildung – Jesuitencollège – frühe Neigungen – mein Freund, der Großherzog – Monsieur Fuseau – Cartouches erstes ernsthaftes Raubgutabenteuer – seine Folgen

Louis Dominique Cartouche wurde im Jahr 1693 in einem eleganten Viertel von Paris geboren, das damals La Courtille hieß und in der Nähe des Brunnens Aux Echaudes lag. Sein Vater war von Beruf Küfer, und der würdige Elternteil hatte die Absicht, dass Louis Dominique später einmal in seine Fußstapfen treten sollte. Doch wie sich später herausstellte, gelang es dem jüngeren Cartouche, ganz andere Fässer zu bauen als die, die sein Vater herstellte, der zwar arm, aber ein ehrlicher Mann war.

Wir befürchten, dass ein großer Teil des Genies der List und Intrige bereits in der Zeit der Empfängnis in den Genen der Mutter von Louis Dominique vorhanden war und dass der Sohn, wie ein bestimmter junger Autor der Gegenwart, öffentlich bekennen Weiterlesen →

Verschollen in den Smokies

Die Smoky Mountains, ein Reich ätherischer Schönheit und uralter Magie, erheben sich wie Hüter eines verborgenen Wissens. In deren Nebelschleiern verbergen sich nicht nur die Gipfel, sondern auch die Erzählungen längst vergangener Zeitalter. Wenn die Dämmerung hereinbricht und die Schatten sich ausdehnen, erwachen die Melodien des Waldes und das Flüstern der Vergangenheit scheint sanft durch die Baumkronen zu schweben.

Hier, wo die Cherokee ihren Ursprung haben, spinnen Geschichten von Geistern und übernatürlichen Wesen ein dichtes Netz aus Mysterien. Besonders die Legende der Nunnehi entfaltet sich wie ein Märchen aus einer anderen Welt: ein geheimnisvolles Volk, das als Geister oder unsichtbare Bewohner bekannt ist und den Cherokee in Zeiten der Dunkelheit beistand, indem es Krieger schützte oder geheime Pfade durch die Wälder offenbarte. Diese Wesen sollen in besonderen Felsen oder Hügeln wohnen, die als Tore zu ihrer verborgenen Sphäre dienen.

Der allgegenwärtige Nebel, der diesen Bergen ihren Namen verlieh, birgt mehr als nur kondensierte Feuchtigkeit. Er wird als Geflecht aus Träumen und Erinnerungen all jener gesehen, die einst über diese Wälder wanderten und dort ihre letzte Ruhe fanden. In der tiefen Stille könnte man schwören, schattenhafte Gestalten zu erspähen, die lautlos durch die alten Baumriesen Weiterlesen →

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 47

Am Morgen des sechsten Tages bestiegen wir zwei unserer Pferde und machten uns auf den Weg zu unserem früheren Lagerplatz, wo wir so viele Stunden der nächtlichen Kontemplation genossen hatten. Es war einer der schönsten Tage, die man sich vorstellen kann: klar und warm, und alles war vom satten Glanz der strahlenden Sonne getönt. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Wildbret, das unberührt von Tieren oder Vögeln so geblieben war, wie wir es zurückgelassen hatten.  Während unseres Marsches hatten wir mehrere Hirsche gesehen, konnten aber keinen Schuss auf sie abgeben. Wir entzündeten ein Feuer und bereiteten eine Hirschschulter zum Abendessen zu. Da wir uns in einiger Entfernung vom Fluss befanden und kein Wasser holen konnten, ohne einen steilen Felsvorsprung hinabzusteigen und damit unser Leben zu riskieren, hatten wir jedoch kein Wasser. Wir strengten unseren Erfindungsreichtum an, um eine Lösung zu finden – und hatten Erfolg.  Wir nahmen den Magen eines Hirsches, der zuvor für den Verzehr gereinigt worden war, füllten ihn mit Schnee und legten dann erhitzte Steine hinein. Wir wiederholten diesen Vorgang, bis wir schließlich im Besitz von einer Gallone Wasser waren. Dieses glückliche Ereignis wurde gebührend mit ausgelassenen Feierlichkeiten begangen.

Nachdem wir diese wichtigen Vorkehrungen getroffen, zu Abend gegessen und das auf so einfallsreiche Weise beschaffte erfrischende Getränk genossen hatten, legten wir uns an derselben Stelle wie in den letzten drei Nächten nieder und genossen eine ungestörte Weiterlesen →

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 3

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 3
Cattymount – Ein Streit und seine Folgen

Eine Woche nach den zuletzt geschilderten Ereignissen war der Saloon Metropolitan in Deadwood Schauplatz einer größeren Jamboree als seit vielen Wochen zuvor.

Es war Samstagabend und aus den Minen von Gold Run, Bobtail, Poor Man’s Pocket und Spearfish sowie aus dem kleinen Deadwood und Crook City strömten raue, grimmige Goldgräber, erschöpft aussehende Pilger und die unvermeidlichen, stets auf der Suche nach neuen Opfern befindlichen Gauner.

Das Metropolitan war damals wie heute das Hauptquartier der Metropole Black Hills für ankommende Züge und Postkutschen und Weiterlesen →