Der Wolfdämon – 7. Kapitel
Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
7. Kapitel
Clement Murdocks Komplott
Der Fremde wandte sich mit nicht geringer Überraschung um, als der junge Mann ihn ansprach.
»Haben Sie mich gerufen, Fremder?«, fragte er.
»Ja«, antwortete Murdock. »Ich würde mich gern ein paar Minuten mit Ihnen unterhalten, wenn es Ihnen recht ist.«
Der Fremde warf einen raschen Blick in das Gesicht des jungen Mannes, sah dort jedoch nichts, was ihn beunruhigen müsste.
»Sicher«, erwiderte er nach kurzem Überlegen.
Kommissar Rosic – Band 1.13
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 13: Der Herr, der auf die B-14 wartete
Gegen zwei Uhr nachmittags schritt an diesem Tag ein kleiner, rothaariger Mann fieberhaft über die verlassenen Kaianlagen des Fährbahnhofs von Calais.
Er trug einen blauen Anzug, dessen weit geöffnetes Revers den Blick auf ein weißes Flanellhemd freigab. Seine feurige Mähne hatte genau die Farbe einer zu dunkel gebackenen Brioche und wurde von einer Marineoffiziersmütze bedeckt – abgesehen von einer schwarzen Seidenschnur ohne jede Abzeichen oder Borde.
Er schien kaum dreißig Jahre alt zu sein. Trotz der Schulterpolster war leicht zu erkennen, dass eine seiner Schultern höher stand Weiterlesen
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt – Kapitel 4
Ralph Alexander, Serge Patrice
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt
Zusammenfassung des bisherigen Geschehens
Im Jahr 1491 wird ein Pariser Student, Amaury de Preuilly-Montfort, zu Unrecht beschuldigt, den Rektor ermordet zu haben. Nach seiner Verhaftung flieht er, um seine Mutter zu warnen, die in großer Gefahr schwebt. Doch da er von allen Seiten gejagt wird, muss er sich entschließen, ins Ausland zu fliehen, während sein Freund Tiburce de Breuve in die Touraine reist, um Amaurys Mutter zu benachrichtigen. Die beiden Studenten vereinbaren, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in England zu treffen. Auf der Flucht wird Amaurys Pferd von einem königlichen Kurier beschlagnahmt, der ihm im Austausch ein völlig erschöpftes Tier überlässt. Auf diesem Reittier kehrt der Student um. Dabei stößt er jedoch auf eine Gruppe von Bewaffneten, die ihm auf den Fersen sind.
Kapitel 4
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Mörder und Gespenster – Band 1 – 26. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Das geschossene Täubchen
Kapitel 2
Es hatte gerade elf Uhr geschlagen – elf Uhr desselben Abends, an dem sich die einfache Begebenheit zugetragen hatte, von der wir soeben erzählten. Der Wind pfiff durch die Zweige, deren Blätter schon halb abgestreift waren. Herr von S. stand starr und unbeweglich in einer künstlichen Grotte, die von einer Akaziengruppe verdeckt war, in jeder Hand eine Pistole. Ein unumstößlicher Entschluss herrschte in seinem Inneren. Auf seiner Stirn lag schmerzlicher Gram, doch sein Haupt war nicht gebeugt. Nachdem er eine Stunde gewartet hatte, waren Schritte vom Feld her zu vernehmen, und die Gartentür wurde mit Vorsicht geöffnet. Ein Mann in einem Mantel erschien, der mit berechnender Sorgfalt die am Boden liegenden trockenen Blätter mied, um nicht gehört zu werden. Als er an der Grotte vorbeiging, die Herrn von S. verbarg, fühlte dieser seine Brust wie von einer eisernen Kette zusammengeschnürt.
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb – Band 7
Kurt Matull & Theo von Blankensee
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb
Band 7
Der Spiel-Fürst von Monaco
Überarbeitete Fassung
1. Kapitel
Ein Opfer der Spielhöllen
»Es ist doch ein wunderbares Fleckchen Erde, dieses Monte-Carlo – mit Recht ein Paradies!«, sagte Charly Brand zu seinem Freund und Gebieter Lord Lister, der auch unter dem Namen John Raffles bekannt war.
»Der Blick auf das tiefblaue Meer unter diesem ewig strahlenden, blauen Himmel ist einfach verzaubernd.«
»Du hast recht, Charly. Es ist herrlich, hier auf der Terrasse des Café de Paris zu sitzen und unbesorgt seine Zigarette rauchen zu Weiterlesen

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