Bräute für das Biest – Kapitel 6
Wayne Rogers
Bräute für das Biest
Ein Mystery-Thriller voll herzzerreißendem Grauen
Ein wahnsinniges Wesen durchstreift die Bergwildnis und versetzt die Bergbewohner in Angst und Schrecken. Gleichzeitig erfüllte es das Herz von Minna Talbot mit quälenden Zweifeln. Ein wahnsinniger Wissenschaftler flüsterte ihr Geheimnisse über die Geburt ihres Geliebten zu – Geheimnisse über ein grausames Experiment mit einem Menschenaffen.
Kapitel 6
Die Nahrung des Hasses
Das grelle Licht brannte noch immer über ihr, als ihr Verstand langsam wieder aus der Umnachtung erwachte. Es schmerzte in den Augen und zwang sie zum Blinzeln. Über ihr hing eine Lampe am Dach einer Höhle. Minna lag auf einem harten Steinboden; ihre schmerzenden Hand- und Fußgelenke waren so fest verschnürt, dass sie sich nicht rühren konnte.
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 10 – 9. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 10
Der Mann mit den sieben Frauen
9. Kapitel
Um Leben oder Tod
Es war eine hochgewachsene, schöne, bleiche Frau mit langem, flatterndem, schwarzem Haar. Sie zitterte vor Todesangst und flüchtete, denn hinter ihr folgte der Lord auf dem Fuße.
»Zu mir – zu mir«, heulte das Scheusal von Dunsinam, »haha – hoffe nicht, mir zu entkommen. Hier bist du von aller Welt verlassen und mir verfallen. Aus diesem Turmgemach dringt dein Hilfeschrei nicht heraus. Hier gibt es keinen Retter für dich …«
»Du irrst, Lord Dungrave«, donnerte plötzlich eine Stimme, und eine schwarze Gestalt richtete sich vor dem Schlossherrn auf.
»Der Retter ist da, und mit ihm zugleich der Rächer!«
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 7 – Kapitel 2
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Siebente Episode
Ein Drama in der Irrenanstalt
Zweites Kapitel
Die grüne Lepra
Der Ingenieur Antoine Paganot und seine Verlobte, Mlle Andrée de Maubreuil, tranken mit Oscar Tournesol Tee in einem kleinen Salon des Preston-Hotels. Ihre Freunde Roger Ravenel und Frédérique waren zum Einkaufen gegangen. Alle drei waren traurig und entmutigt.
»Seit unserer Ankunft in New York hatten wir nur Pech«, sagte das junge Mädchen. Zunächst gab es den Mordversuch der Chevaliers du Chloroforme (Ritter des Chloroform), dem wir beinahe zum Opfer gefallen wären. Wir hatten auf die Hilfe des Weiterlesen
Der Detektiv – Band 31 – Eine leere Streichholzschachtel – Teil 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 31
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Eine leere Streichholzschachtel – Teil 2
Mir war nun recht beklommen zumute. Zwar hatte Harald uns schon aus weit bedrohlicheren Lagen befreit als aus dieser, doch bereitete mir der Gedanke, in einer Art Mausoleum eingesperrt zu sein, durchaus Unbehagen.
Ich drehte mich um. Ich sah Harst nicht gleich. Er hatte seine Taschenlampe ausgeschaltet. Aber der Lichtkegel meiner Taschenlampe fand ihn bald. Er hatte sich auf den Sargdeckel gesetzt, der etwas im Hintergrund auf dem Steinboden stand. Eine andere Sitzgelegenheit gab es hier nicht.
Ich ging auf Zehen zu ihm hin. Jeder laute Schritt hallte in diesem Raum so nervenaufreibend wider.
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 18
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 3
Die Water Street und die nähere Umgebung mit ihren Boardinghäusern, Kneipen und Tingeltangels ist in New York das Paradies der Seeleute. Gegenwärtig war eine sehr stille Zeit. New York war mit Seeleuten überfüllt, es kamen und gingen keine Schiffe, und die regelmäßig fahrenden Linien haben ihre ständige Besatzung.
Ein Bild von dieser faulen Sommerzeit gab die Gaststube von Tiedemanns Boardinghaus. (Ein Boardinghaus ist eine Matrosenherberge, der Wirt heißt Boarding-Master; in Deutschland wird er Heuerbaas genannt, und diese Herbergsväter sind in aller Welt auch Deutsche.)
Es sah traurig genug aus in der Gaststube. Von den Dutzend Matrosen und einigen Steuerleuten, welche bei Tiedemann im Logis lagen, spielten drei Mann Karten; sie spielten um Nasenstüber … um Hosenknöpfe, wollen wir lieber sagen. Die anderen hockten untätig Weiterlesen
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