TSB John Sinclair – Folge 78
Geisterjäger John Sinclair
Das Mädchen von Atlantis
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 016, 1988, ca. 54:21 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Jane Collins: Margit Wolff, Sandra Moran: Susanne Ruppik, Roland von Rodeneck: Rolf Pulch, Karin von Rodeneck: Eva Spott, Azarin: Matthias Kniesbeck, Marga: Maya Scholz, Will Mallmann: Kurt Weyrauch, Franca Corelli: Christl Pfeil-Scherschel, Gärtner: Erwin Scherschel, Colette: Silvia Gerlich, Doktor: Alfred Böckel, Kiriakis: Peter Hackenberger u.a.
Synopsis:
Der Schwarze Tod plante einen neuen Angriff gegen das Sinclair-Team. Geheimnisvolle Ereignisse kündigten es an. Trotzdem traf Weiterlesen
Einbrecher aus Leidenschaft – Der Tag des Verrats – Kapitel 1
E.W. Hornung
Einbrecher aus Leidenschaft
Die Hauptpersonen:
Der Aristokrat der Schatten
In den vornehmen Hallen des Albany residiert A. J. Raffles, das dunkle Spiegelbild von Sherlock Holmes. Wo er am Tage als gefeierter Cricketstar der Gentlemen of England glänzt, bezwingt er bei Nacht mit aristokratischer Präzision die Safes der Elite. Als Amateur Cracksman erhebt er den Diebstahl zur schönen Kunst und distanziert sich mit hochmütigem Lächeln vom plumpen Handwerk der gewöhnlichen Unterwelt. Für Raffles ist das Verbrechen kein Delikt, sondern ein intellektuelles Duell gegen die Ordnung – eine riskante Herausforderung an das Schicksal, stets geführt in feiner Seide und tadelloser Abendgarderobe.
Der Chronist des Abgrunds
An der Seite des schillernden Raffles steht Bunny Manders, der Watson einer amoralischen Welt. Ihre Verbindung wurde im kalten Weiterlesen
Das Mahlen der Finsternis
Der Westen blutet, das Licht verreckt,
vom Schattenleichentuch jäh zugedeckt.
Kein sanftes Gehen – die Nacht bricht ein,
um Fleisch und Welt vom Sein zu befrei’n.
Sie saugt das Bunte aus der Welt,
bis nur das fahle Skelett noch hält.
Es ist nicht die Schwärze, die mich erstickt,
nicht das Dunkel, das stumm von den Wänden nickt.
Es ist der Abgrund, der im Herzschlag gähnt,
und sich nach meiner Auslöschung sehnt.
Ein hohles Schweigen, das die Ordnung frisst,
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Kommissar Rosic – Band 1.02
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 2: Der blutige Schlafwagen
Der B-14 ist ein internationaler Luxuszug, der einmal pro Woche vom Hafenbahnhof in Marseille abfährt und direkt nach Calais fährt. Seine Abfahrt ist variabel und erfolgt je nach Ankunft des Postdampfers aus Indien am Freitag oder Samstag. Er nimmt dann alle für England bestimmten Depeschen sowie einige Reisende auf, die es eilig haben, in das Vereinigte Königreich zurückzukehren. Daher nimmt er unterwegs weder Fahrgäste auf noch lässt er welche aussteigen.
Gegen zehn Uhr erreicht er Valence, wo er vorschriftsmäßig nur zwei Minuten lang hält. Daher löst seine Durchreise in diesem großen Bahnhof auch keine jener lärmenden Unruhen aus, die den Halt anderer Züge kennzeichnen; die Bahnsteige bleiben verlassen, leer von Reisenden wie von Angestellten. Einzig ein stellvertretender Bahnhofsvorsteher unter seiner weißen Weiterlesen
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 56
Da die Jahreszeit bereits weit fortgeschritten war, schlugen wir unser Quartier in einem großen Espenhain am Rande einer hervorragenden Quelle auf, die uns mit reinstem Wasser versorgte, und beschlossen, den Winter hier zu verbringen. Unsere Jäger unternahmen täglich Ausflüge in die Berge, von denen wir halb umschlossen waren, und kehrten stets mit dem Fleisch mehrerer Schwarzwedelhirsche zurück – ein Tier, das fast so zahlreich war wie die Kiefern und Zedern, zwischen denen man es fand. Einzelne Jäger erlegten oft sieben oder acht Tiere an einem Tag; folglich war unser Lager, oder zumindest die Bäume darin, bald mit mehreren tausend Pfund Wildbret geschmückt. Wir vertrieben uns die Zeit mit Besuchen, Festmählern und Plaudereien oder gingen gelegentlich zur Bewegung und zum Vergnügen auf die Jagd.
Unser Lager bestand aus acht Lederzelten (Lodges) und zwei Hütten aus Stangen, die mit Rohrgras bedeckt waren, das in dichten Beständen bis zu einer Höhe von acht oder zehn Fuß entlang des Flusses wächst. Sie alle waren durch die umgebenden Bäume vollständig vor dem Wind geschützt. Im Inneren waren die Böden mit Schilf ausgelegt, auf dem unsere Decken und Felle ausgebreitet wurden, wobei in der Mitte ein kleiner Platz für das Feuer frei blieb. Unser Gepäck wurde ringsum am Boden der Lodge auf der Weiterlesen


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