Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 20
Am Morgen des fünfzehnten Tages brachen wir, begleitet von allen Indianern, in südöstlicher Richtung zum Jefferson River auf. Dieser Marsch war in seiner Zusammensetzung und seinem Aussehen sehr beeindruckend. Stellen Sie sich, lieber Leser, dreitausend Pferde in allen Größen und Farben vor, mit einem fast ebenso vielfältigen Zaumzeug wie ihr Aussehen, entweder gepackt oder geritten von tausend Seelen, vom schreienden Säugling bis zum greisen Alter, ihre Begleiter fantastisch geschmückt mit scharlachroten Mänteln, Decken in allen Farben, Büffelgewändern, die mit kleinen Figuren bemalt waren, die ebenso sehr an Heuschrecken erinnerten wie an die Menschen, für die sie bestimmt waren, und Kleidern aus Schafsfell, verziert mit Stachelschweinborsten, Perlen, Falkenglocken und Menschenhaar. Stellen Sie sich dieses bunte Sammelsurium menschlicher Gestalten vor, gekrönt von langen schwarzen Locken, die sich sanft im Wind wiegen, ihre Gesichter mit Zinnoberrot und gelbem Ocker bemalt. Lauschen Sie dem Klappern unzähliger Hüttenstangen, die von Packpferden gezogen werden, den verschiedenen Geräuschen schreiender Kinder, schimpfender Frauen und heulender Hunde. Beobachten Sie, wie Weiterlesen
Marshal Crown – Band 51
Es war morgens, kurz vor halb vier in der Früh.
In Baytown, der kleinen Hafenstadt am Golf von Mexiko, schlief noch alles.
Fast alles, denn in einem Lagerschuppen abseits der Piers herrschte bereits geschäftiges Treiben.
Drei Männer hatten über der Ladefläche eines hochrädrigen Frachtwagens einen zweiten Boden eingezogen und waren jetzt dabei, mehrere flache Kisten in dem geschickt getarnten Hohlraum des Fuhrwerks zu verstecken.
Ein vierter indessen spannte die Zugpferde an.
Marshal Crown – Band 50 (Jubiläumsband)
Henry Quinn saß am Tisch auf der Veranda seines Hauses und war damit beschäftigt, die brüchigen Riemen eines Zügelwerks gegen neue zu ersetzen und das Leder einzufetten. Es war Samstagnachmittag, die Wochenarbeit auf der Ranch getan, also die beste Zeit für solcherlei zeitraubende, aber notwendige Dinge.
Er war fast damit fertig, als Hufschlag aufkam.
Der grauhaarige Rancher hob den Kopf und sah wie sich von Süden zwei Reiter dem Anwesen näherten. Sein Gesicht verfinsterte sich jäh, kaum dass er den vordersten der beiden Männer erkannt hatte. Es gab im ganzen County nur einen fetten, rothaarigen Hurensohn, der es sich leisten konnte in einem Silbersattel auf einem Dreihundert Dollar Pferd durch das Land zu reiten.
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Marshal Crown – Band 49
Sie erreichten den Nueces River, als im Osten die ersten Strahlen der Morgensonne den Frühnebel zu durchdringen versuchten, der wie nasse Watte über den Niederungen des Flusses hing.
Fünfzehn Männer; bis an die Zähne bewaffnet.
Sie hatten die Hufe ihrer Pferde mit Stofffetzen umwickelt, genauso wie die Steigbügel, das Zügelwerk und die Ösen der Gebisskandaren.
Nichts klirrte, niemand hörte sie.
Marshal Crown – Band 48
Jim Crown kam am frühen Abend aus dem Hügelland.
Langsam ritt er in das unter ihm liegende Tal hinunter, wobei sein Blick unablässig auf den Boden gerichtet war. Trotz der hereinbrechenden Dämmerung war Curly Jones’ Spur leicht zu verfolgen. Das Kiowa-Halbblut hatte sein Pferd nicht geschont und der wilde Galopp auf dem weichen Grasboden der Talebene eine deutliche Spur hinterlassen.
Der US-Marshal schätzte, dass Jones höchstens noch zwei Stunden Vorsprung besaß.
Noch, denn inzwischen wusste er auch, warum das Halbblut sein Pferd zuschanden ritt. Ihm waren die Gebäude Weiterlesen




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