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Der bayerische Hiesel – Teil 37

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Blutige Rache

Die großen Freveltaten Hiesels, die Klagen, welche von allen Seiten einliefen, die beständigen Niederlagen der gegen ihn ausgesandten Streifen, die strengsten Befehle von oben, hatten endlich alle Gerichtsbehörden des unteren Schwabens, welches der Schauplatz von Hiesels Unternehmungen war, zu rastloser Wachsamkeit und zu den kräftigsten Maßregeln, ihm einmal das Handwerk zu legen, getrieben.

Hiesel sah ein, dass er hier keinen Tag mehr sich aufhalten, keine Nacht mehr in Sicherheit schlafen könne und Weiterlesen

Der Freibeuter – Der letzte Versuch

Der-Freibeuter-Zweiter-TeilDer Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 19

Am anderen Morgen reiste Juel ab und machte die Reise auf der Küste bis Karlskrona zu Land. Der Junge war unermüdlich. Obgleich des Laufens ungewohnt, war der Junge doch fast ständig auf den Beinen.

Von Karlskrona ließ er sich nachts in einem kleinen Boot an eine unwirtliche Stelle der seeländischen Küste übersetzen und war am anderen Morgen mit der aufgehenden Sonne in der Hauptstadt des dänischen Königreichs. Da ihm der Kapitän verboten hatte, sich an das Fräulein von Gabel zu wenden, so suchte er allein den Bootsmann Courtin auf. Mit diesem verabredete er einen schlauen Plan. Juel sollte sich bei Iverbrink melden und in Weiterlesen

Der bayerische Hiesel – Teil 36

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Falscher Verdacht

Nach jeder gegen Hiesel ausgesendeten und misslungenen Streife meldeten sich immer Bauern, Leerhäusler, Tagelöhner und dergleichen Leute, welche diese Gelegenheiten benutzten, bei dem leichtgläubigen Hiesel ihre eigenen Feinde als Anstifter der Streifen anzuschwärzen.

So hieß es nun auch, Jakob Schick, Jägersknecht von Berkheim, habe im Einverständnis mit dem Wirt zu Ebenhofen der kurbayerischen Streife den Weg gezeigt, sich mit den Augsburger Streifen zu vereinigen und Hiesel Weiterlesen

Der bayerische Hiesel – Teil 35

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Die pünktlichen Gäste

Im Wirtshaus zu Kellmünz wurde an Hiesels Tisch gekartet, gewürfelt, frech gesungen, gegessen und getrunken in Hülle und Fülle. Ein alter Landmusikant mit seiner schreienden Klarinette musste Ländler blasen, und die Wildschützen tanzten mit den Kellnerinnen und Bauerdirnen, dass der Staub aufflog. Ein Dorfbader, der eben von dem Besuch bei einer kranken Bäuerin nach Hause zurückkehrte, und in Kellmünz auf eine Maß Bier zusprach, erzählte dem Wirt, dass er eine sehr große Streife in zwei Abteilungen heranrücken gesehen habe, die Weiterlesen

Der bayerische Hiesel – Teil 34

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Hiesel als Feldherr

Solche Vorfälle trieben den Hiesel jederzeit zu neuen tollkühnen Streichen. Er verließ sich eben so sehr auf sein Glück als auch auf seinen Mut. Kurze Zeit nach der Buchloer Geschichte wollte er eben auf einen Jagdzug ausgehen, als ihm der Trüffelhund in den Weg kam und meldete, eine zahlreiche Streife der Reichsstadt Augsburg sei gegen ihn im Anmarsch und werde ihn durch Besetzung des Pfersersteges so in die Enge treiben, dass er wenig Hoffnung habe, sich durchzuschlagen, und eben so wenig Hoffnung auf einen sicheren Rückzug, indem Weiterlesen