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Geisterwelten

Die Gespenster – Zweiter Teil – Zweiunddreißigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Zweiunddreißigste Erzählung

Der geräderte Schlosskastellan Runk zu Berlin reißt spukend Herrn Köppen die Perücke vom Kopf.

Als unter Friedrich Wilhelm dem Ersten im Jahre 1718 das königliche Münz- und Medaillenkabinett und selbst die Schatzkammer durch den Schlosskastellan Runk und den Hofschlosser Stief stark bestohlen worden war und in Weiterlesen →

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 21

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der Hexenmeister

Der Glaube, dass gewisse Menschen, vorzüglich alte Weiber, die man auf dem Brocken oder Blocksberg zu Hexen graduiert, durch die Gewalt des Teufels Donnerwetter, Regengüsse, und tausend andere Wunderdinge hervorbringen können, herrscht ungeachtet unseres philosophischen und aufgeklärten Jahrhunderts noch so ziemlich unter uns Adamssöhnen und besonders unter den Töchtern Evas. Ich kenne Amtleute und Ökonomen, die sich recht ordentlich bekreuzigen, wenn ihnen von ungefähr ein Mütterlein begegnet, das so ein dreiviertel Weiterlesen →

Die Gespenster – Zweiter Teil – Einunddreißigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Einunddreißigste Erzählung

Beweis, dass die Gespensterfurcht oft höchst unglücklich macht

Im Jahr 1774 ging Beckert, ein neunjähriger Knabe im sächsischen Städtchen Freyburg gegen Abend mit einem seiner älteren Mitschüler, Namens Förster, vor dem Stadttor in der Gegend des Galgens spazieren. Es war bereits Weiterlesen →

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 20

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Posaunenton eines hochberühmten Okulisten, Operateurs, Leib- und Wundarztes

In Hessen zog 1789 ein Operateur umher, der sich selbst einen hochberühmten Okulisten, Operateur, Leib- und Wundarzt nannte, der in verschieden Königreichen und berühmten Hauptstädten (jetzt war er mit Dörfern zufrieden) viele hundert Menschen kuriert hatte und jederzeit glücklich gewesen war. Er rühmte von sich, dass er die meisten Blindheiten in einer Viertelstunde kuriert habe. Wörtlich hieß es in seinem Zettel so: »Er heilt auch alle offenen Schäden oder Salzflüsse an Armen und Beinen, Hasenscharten oder um sich fressenden Krebs, Weiterlesen →

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 10

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Die Blut statt Milch gebenden Kühe

Im Dorf P. lebte ein Mann, dessen ganzer Reichtum in zwei Kühen und einer mageren kleinen Wiese bestand. Kümmerlich ernährten sich hiervon Vater, Mutter und zwei Mädchen, die noch nicht über die Jahre der Kindheit hinaus waren. Dennoch tat der Mann Gutes, so viel seine schwachen Kräfte vermochten. Nicht so leicht ging ein Armer von seiner Tür, den er nicht mit Milch und Brot gelabt hatte. Lag im Dorf ein Krankes verlassen und dürftig, so war gewiss unseres Landmanns Gattin da. Minze, Raute und Polei, Flinder und Pappel sammelte sie fleißig des Weiterlesen →