Archiv

Mythen & Wirklichkeiten

Die Konradsburg

An der Straße der Romanik des Landes Sachsen-Anhalt ca. 3 km südlich von der Ortschaft Ermsleben am nordöstlichen Rand des Harzes auf einem nach Westen verlaufenden Bergsporn liegt weithin sichtbar die Konradsburg. Was hat es mit der Konradsburg auf sich, die viele Jahre fast in Vergessenheit geriet und dem Weiterlesen →

Die Schreckensherrschaft der Reno-Bande – Teil 3

Der erste Eisenbahnraub in der Geschichte Amerikas

Um 18:30 Uhr des 6. Oktober 1866 verließ ein Zug der Ohio & Mississippi Railroad Eastern Division das Depot bei Seymour und fuhr langsam Richtung Osten aus der Stadt heraus. Im Zug befanden sich John und Sim Reno sowie Frank Sparks. Als der Zug einige Meilen zurückgelegt hatte, verließ das Trio den Eisenbahnwagen, in Weiterlesen →

Die Schreckensherrschaft der Reno-Bande – Teil 2

Eine Verbrecherkarriere nimmt ihren Lauf

Der zweitjüngste Bruder Clinton und seine Schwester Laura hatten mit den illegalen Aktivitäten ihrer Geschwister nichts am Hut. Honest Clint, wie Clinton genannt wurde, blieb in Jackson County, während die Reno-Gang ihr Unwesen trieb. Aufzeichnungen besagen, dass Clinton im Februar 1880 angeklagt worden sei, an einem Überfall Weiterlesen →

Die Schreckensherrschaft der Reno-Bande – Teil 1

Die Reno-Familie

South Indiana galt während der zweiten Hälfte der 1860er Jahre nicht als der Wilde Westen, wie es für Kalifornien aufgrund der Goldvorkommen oder für Kansas durch die Entstehung vieler Cow-Towns zutraf. Doch geriet in jener Zeit die Stadt Seymour im Jackson County, Indiana nach Beendigung des Amerikanischen Bürgerkrieges in die Weiterlesen →

Friedhof der Namenlosen

Am äußersten Rande von Wien, wo das Auwald- und Wiesengebiet an den Alberner Hafen grenzt, befindet sich der Friedhof der Namenlosen. Bis zur Umleitung des Flusslaufs trieb ein Wasserstrudel die Leichen Ertrunkener an Land, viele wurden nie identifiziert und namenlos verscharrt: Selbstmörder, Unfallopfer und Ermordete. Das alte Gräberfeld, 1840 angelegt, wurde mehrmals überschwemmt und ist heute von Bäumen bewachsen. Eine Gedenktafel erinnert an die 478 Begrabenen. 1900 legte man den heutigen Friedhof an, auf dem 1940 der letzte Tote seine Ruhe fand.
Schlichte, schmiedeeiserne Kreuze kennzeichnen die kleinen, mit üppigem Grün bewachsenen Erdhügel als letzte Ruhestätte dieser armen Seelen. Efeu überwuchert Weiterlesen →